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Voll besetzt: die Weißachtalhalle in Freudenstein. In der ersten Reihe die Ehrengäste mit (von rechts) Norbert Holme (Bürgermeister Ölbronn-Dürrn), Martin Wolff (Oberbürgermeister Bretten, mit Gattin), den Landtagsabgeordneten Erik Schweickert und Stefanie Sämann, Susanne Hopp, Bürgermeister Heinz-Peter Hopp, Ortsvorsteherin Waltraud Piechatzek mit Gatte sowie die beiden Bürgermeister-Stellvertreter Martin Reinhardt mit Ehefrau Andrea und Gisela Dannecker mit Ehemann. Foto: Haller
Voll besetzt: die Weißachtalhalle in Freudenstein. In der ersten Reihe die Ehrengäste mit (von rechts) Norbert Holme (Bürgermeister Ölbronn-Dürrn), Martin Wolff (Oberbürgermeister Bretten, mit Gattin), den Landtagsabgeordneten Erik Schweickert und Stefanie Sämann, Susanne Hopp, Bürgermeister Heinz-Peter Hopp, Ortsvorsteherin Waltraud Piechatzek mit Gatte sowie die beiden Bürgermeister-Stellvertreter Martin Reinhardt mit Ehefrau Andrea und Gisela Dannecker mit Ehemann. Foto: Haller
15.01.2017

Knittlinger Bürger blicken gespannt in die Zukunft

Der in jüngster Zeit mehr und mehr stattfindende tiefgreifende politische Wandel, die gut laufende Entwicklung der Innenstadt mit den bereits gelaufenen Maßnahmen sowie die auch 2017 auf der Agenda stehenden Projekte zur Verbesserung der Infrastruktur von Knittlingen samt Stadtteilen standen am Sonntagvormittag im Mittelpunkt der Neujahrsansprache von Knittlingens Bürgermeister Heinz-Peter Hopp.

Dieser konnte zu seinem bereits 17. Neujahrsempfang in der mit rund 350 Personen wieder voll besetzten Weißachtalhalle in Freudenstein nicht nur eine ganze Reihe von Bürgern der Fauststadt, sondern auch wieder etliche Ehrengäste mit den beiden Landtagsabgeordneten Stefanie Sämann (Grüne) und Erik Schweickert (FDP) sowie seine beiden Amtskollegen Martin Wolff (Bretten) und Norbert Holme (Ölbronn-Dürrn) an der Spitze willkommen heißen.

Die Weißachtalhalle erwies sich nach deren Einweihung im vergangenen Jahr damit zum zweiten Mal als idealer Standort für den Neujahrsempfang. Dies nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund, dass mit der Bigband des Musikvereins Freudenstein quasi ein zweiter Gastgeber für die angenehme musikalische Seite des Vormittags sorgte. Unter der Leitung von Simon Betz und Michael Schöner begleiteten die rund 20 jungen Musiker die Gäste, wie es Heinz-Peter Hopp formulierte, „mit schmissigem Schwung ins neue Jahr“ und erhielten dafür lange anhaltenden verdienten Beifall. Beim „Hallelujah“ des unvergessenen Leonhard Cohen glänzte Daniel Betz als Gesangssolist.

Im Anschluss an das offizielle Programm nutzten Bürger natürlich auch noch die Gelegenheit, sich im großzügigen Foyer mit Freunden, Bekannten, Stadträten, Vereinsvertretern oder gar mit dem Stadtoberhaupt bei einem Gläschen Wein und einer Brezel zu unterhalten.

In seiner Neujahrsansprache beklagte Bürgermeister Heinz-Peter Hopp den in jüngster Vergangenheit zunehmend zu beobachtenden tiefgreifenden politischen Wandel. Immer größere Bevölkerungsschichten seien bereit, aus Widerwillen „gegen die da oben“ Tatsachen zu ignorieren und dabei sogar offensichtliche Lügen zu akzeptieren. Nicht von ungefähr sei deshalb auch der Begriff „postfaktisch“ zum Wort des Jahres gekürt worden. Denn „nicht der Anspruch auf Wahrheit, sondern das Aussprechen der gefühlten Wahrheit führt im postfaktischen Zeitalter zum Erfolg“. In Bezug auf Knittlingen meinte das Stadtoberhaupt festgestellt zu haben, „dass auch bei uns in der öffentlichen Diskussion mitunter die reinen Fakten gegenüber persönlichen Befindlichkeiten in den Hintergrund rücken.“ Dies führe oft und schnell zu Irritationen, unter denen teilweise auch Personen leiden müssten.

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