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27.07.2011

Schulbusverkehr sorgt für Ärger

WIERNSHEIM. Immer wieder ärgern sich Eltern in Wiernsheim über überfüllte Schulbusse. Jüngstes Beispiel: Der Bus, der die Schüler am letzten Schultag um 8.40 Uhr hätte zur dritten Schulstunde nach Mühlacker bringen sollen, fuhr an einer Wiernsheimer Haltestelle vorbei, weil er schon voll besetzt war.

So erzählt es eine Mutter. Sie ärgert sich, weil das immer wieder am letzten Tag vor Ferien passiere. Aber woran liegt das? Ihr Erklärungsversuch: Viele Kinder führen nicht zum Schulgottesdienst, sondern nähmen erst den Bus zur dritten Stunde. Also sei der dann eingesetzte Bus überfüllt und mehrere Kinder müssten entweder von Eltern in die Schule gefahren werden oder über eine Stunde auf den nächsten Bus warten. Peter Schirra, Leiter des Südwestbus-Betriebs in Pforzheim, kennt das Problem und schließt nicht aus, dass so etwas vorkommt. Er betont, dass Busunternehmer nicht verpflichtet seien zusätzliche Busse anzubieten. „Wir machen trotzdem, was wir können.“ Ein zusätzlicher Bus sei auf der Linie eingesetzt worden, aber es habe trotzdem nicht gereicht. Das Problem aus seiner Sicht: Man wisse vorab nicht genau, wann am letzten Schultag wie viele Schüler zur Schule wollen. Grundsätzlich bekämen die Busunternehmen die Schülerzahlen von den Schulen gemeldet und stellten ihre Dienstpläne dementsprechend auf. nad