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09.09.2011

Verletzten Illinger Fecht-Trainer: Ermittler brauchen Geduld

ILLINGEN/STUTTGART Im Fall des schwer verletzten Fecht-Trainers Wladimir Resnitschenko vom SV Illingen sind nach vier Wochen immer noch wesentliche Frage offen. Die Stuttgarter Polizei sprach inzwischen mehrfach mit Resnitschenko, doch der Mannschafts-Olympiasieger hat keine Erinnerung an den Gewalt-Exzess vom 13. August, bei dem er schwere Verletzungen davontrug.

Nach Auskunft von Polizei-Pressesprecher Jens Lauer könnte die Erinnerungslücke sowohl auf die Tat an sich als auch auf die erforderliche Operation am Schädel des 46-Jährigen zurückzuführen sein. Es bleibe die Hoffnung, dass Resnitschenko noch wichtige Angaben machen kann.

Lauer bekräftigte, beiden inhaftierten Verdächtigen werde versuchter Totschlag zur Last gelegt. Dass Resnitschenko blutüberströmt im Wohnheim-Zimmer eines Mannes gefunden wurde, während der andere erst am nächsten Tag festgenommen wurde, spielt keine Rolle, solange beide schweigen. rks