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Auf der Grünfläche im Hintergrund des Dürrmenzer Wohngebiet Sommerberg soll der neue Spielplatz bis zum Frühjahr entstehen. Foto: Prokoph
Auf der Grünfläche im Hintergrund des Dürrmenzer Wohngebiet Sommerberg soll der neue Spielplatz bis zum Frühjahr entstehen. Foto: Prokoph
29.11.2016

Versprochener Spielplatz in Dürrmenzer lässt auf sich warten

Baugebiete sind für junge Familien meistens auch dann interessant, wenn es für die Kinder einen Spielplatz gibt. Ein solcher wurde bei der Vermarktung des Dürrmenzer Baugebietes Sommerberg den Käufern von der Stadt Mühlacker versprochen. Bis zu diesen Sommerferien sollte er bereits fertig sein. Passiert ist bisher allerdings nichts.

Das macht die betroffenen Familien mit ihren rund 50 Kindern, die im Bereich Hundsrücken leben, sauer. Und deshalb haben sie sich an die PZ gewandt. „Unsere Ängste sind, dass unsere Kinder den Spielplatz nicht mehr brauchen, weil sie zu alt sind und wir dann dort einen Garten Eden für unsere spätere Rollatorengruppe bauen müssen“, formuliert eine Mutter überspitzt den Ärger der Anwohner. Denn ursprünglich sollte der Spielplatz zu Beginn des zweiten Bauabschnittes dort bereits Anfang 2015 fertiggestellt sein.

Kontakt zur Verwaltung

Die Mütter Jana Ochs, Ramona Suaznabar Mendoza und Nicole Tzanawaris wohnen seit zwei bis drei Jahren im Sommerberg, haben sich mit anderen Eltern zusammen getan und Kontakt zur Stadtverwaltung aufgenommen. Die letzte Begegnung mit der dafür zuständigen Grünbereichsleiterin Inga Gallob vom Städtischen Tiefbauamt war schon im Januar 2016. Das berichten die drei im Gespräch mit der PZ. Man traf sich auf dem vorgesehenen Platz und die Eltern teilten ihre Wünsche zur Spielplatzgestaltung mit. Dabei wurde den Anwesenden von Gallob dann in Aussicht gestellt, dass der Spielplatz noch bis zu den diesjährigen Sommerferien fertiggestellt sei. Dann war allerdings wieder Funkstille. Erst in der vergangenen Woche war eine Nachricht von Gallob auf dem Anrufbeantworter einer Mutter.

Darin verwies Gallob darauf, dass die Arbeiten im Februar beginnen könnten, sollte es denn frostfrei sein. „Wir peilen das Frühjahr an“, bestätigt Inga Gallob auf Anfrage der PZ. „Wir hatten massive Nachwehen durch die Gartenschau und noch allerhand im Nachhinein zu erledigen“, berichtet Gallob. Deshalb habe sich der Zeitplan für den Spielplatz auch verzögert. Ein weiterer hauptsächlicher Grund sei jedoch, dass ein von den Eltern gewünschtes Spielgerät von der Größe her formell ausgeschrieben werden musste. Und die Ergebnisse dazu kommen erst noch. Geplant ist, auf dem vier Ar großen Grundstück nun eine Spielanlage mit drei Türmen, verschiedene Klettergerüste, eine Rutschbahn, ein Balancierparcours, ein Spielhaus, eine Doppelschaukel und natürlich ein Sandkasten.