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16.11.2011

Weniger Verstöße gegen Sportverbot am Vormittag des Totensonntags im Raum Mühlacker

MÜHLACKER. Der Totensonntag steht vor der Tür, und er bringt in Baden-Württemberg Jahr für Jahr ein Sportverbot bis 13 Uhr mit sich. In den vergangenen Jahren ist das bei den Planungen auch in den Rathäusern im östlichen Enzkreis nicht durchweg berücksichtigt worden. In der jüngeren Vergangenheit wurden Faustball- und Tischtennis-Teams teilweise bereits vormittags in die Hallen gelassen. Für den Sonntag, 20. November, kündigen sich im Raum Mühlacker weniger Verstöße an, am Vormittag stehen lediglich in der Senderstadt Tischtennis-Partien an.

In der Kreisklasse A sollen ab 9 Uhr der TSV Phönix Lomersheim und die TTA 08 Mühlacker an der Platte stehen und zur selben Zeit in der Kreisliga D der TSV Großglattbach II und der TSV Oberriexingen III. Ebenfalls noch zu einer unchristlichen Zeit, um 10 Uhr, erwartet TV Lienzingen IV die Tischtennisspieler des TV Hohenklingen. Ähnlich sieht die Planung in der Nachbarschaft aus. Zum wiederholten Mal hatte Vaihingen die Totensonntags-Regelung nicht rechtzeitig auf dem Radar.

Bei den Fußballern stellen Jahr für Jahr die Verbände die Weichen dafür, dass die gesetzlichen Regelungen eingehalten werden. In Niedersachsen sind Sportveranstaltungen am Totensonntag generell untersagt. In Baden-Württemberg führt die 13 Uhr-Regelung, dazu, dass im Bereich des Badische Fußball-Verbands eine Viertelstunde später gespielt wird, als in den vergangenen Wochen. Die ersten Mannschaften sind ab 14.45 Uhr im Einsatz, da sich zuvor auch die Reserve-Teams ans Verbot für Sport- und sonstige Unterhaltungsveranstaltungen halten. Der Württembergische Fußballverband lässt zu der für den November üblichen Anfangszeit spielen. Der Ball rollt bei den Hauptspielen also ab 14.30 Uhr, allerdings nicht am Totensonntag, sondern bereits am Samstag. rks