

„Dem Party-Alter ist ab sofort kein Limit mehr gesetzt“, berichtet Veranstalter Jürgen Kasper. Obwohl Ü30-Veranstaltungen momentan wie Pilze aus dem Boden schießen, kann der Geschäftsführer der Firma Baden-Events die Spreu vom Weizen trennen. „Auch hier macht die Qualität den Unterschied.“
Dabei verweist Kasper auf sein bewährtes Erfolgsrezept: ein stilvolles Ambiente, ein buntes Musikprogramm und viele schöne Frauen. Bereits zum fünften Mal konnte man am Samstag drei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Rund 1000 Leute seien zur großen 30plus-Party im Autohaus AHG gekommen, wobei sich die Veranstalter seit dem ersten Event über konstant hohe Besucherzahlen freuen dürfen. Das hinter so viel Erfolg auch jede Menge harte Arbeit steckt, weiß Kasper nur zu gut. „Ein wenig Musik und ein paar Drinks reichen heutzutage längst nicht mehr aus, um eine gute Party zu schmeißen“, erzählt der Organisator. Neben diversen Cocktail- und Kaffeebars war unter anderem auch eine Open-Air-Lounge für das Partyvolk geöffnet, das nicht nur aus der Goldstadt, sondern dem gesamten Enzkreis sowie dem Karlsruher Umland angereist war.
„Ich treffe hier immer wieder Bekannte, die ich zum Teil in den Achtzigern das letzte Mal gesehen habe“, berichtet Gunda aus Pforzheim, die in Begleitung ihrer Clique gekommen ist. Dabei gefiel ihr nicht nur die Musik und das stilvolle Ambiente, sondern auch, dass die 30plus-Partys das entsprechende Publikum anziehen würden: „Halbglatzen und Bierbäuche trifft man eben doch woanders“, meint Gunda scherzhaft. Auch Michael Wiedmann, Regionalleiter des ahg-Autohauses, zeigte sich sehr zufrieden mit der Resonanz des Abends. „Es macht einfach Spaß, den Leuten hier beim Feiern zuzuschauen“, meint Wiedmann und lobt dabei das hohe Niveau der Veranstaltung, die „eine echte Bereicherung für die Pforzheimer Partyszene sei“.
Doch während die einen Feiern, haben die anderen alle Hände voll zu tun: zum Beispiel DJ Maxxit, der von Samstag auf Sonntag einen sechsstündigen Einsatz an den Mischpulten hinlegte. „Die einen mögen Charts, die andere Oldies. Dabei ist es manchmal gar nicht so einfach, den Nerv des Publikums zu treffen. Und eine leere Tanzfläche kommt einfach nicht besonders gut“, meint der gebürtige Malscher.
600 Caipirinhas musste derweil Barkeeper Gregor Vogel und sein Team vorstampfen, um für den Abend entsprechend gewappnet zu sein. „Ansonsten verkaufen sich hier alle Cocktailsorten von fruchtig bis herb ganz hervorragend“, meint Vogel, der beim Mixen gerne für etwas Showcharakter sorgt.
Physisch-mentale Entspannung hingegen wurde am Stand von Dejan Susic geboten: „Wer sich beim Tanzen überanstrengt hat, wird hier wieder fit gemacht“, berichtet der Masseur.
Autor: alexander jähne | Pforzheim





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