

Pforzheims Oberbürgermeisterin Christel Augenstein hat gestern die Frage der PZ, wie es nun weitergeht, wie folgt beantwortet: „Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich über die knappe Ablehnung der vorgesehenen verkaufsoffenen Sonntage in Pforzheim enttäuscht bin, aber, wir haben diesen vom Gemeinderat, dem Souverän, gefassten Beschluss zu respektieren.
Selbstverständlich habe ich auch die Interessen des Handels im Auge, genauso wie den Bedarf der Bevölkerung nach Einkaufserlebnissen. Deswegen sind wir ja mit dem Thema im Gemeinderat angetreten. In der Abwägung verschiedener Optionen suche ich im Moment den besten Weg, um einen erneuten Anlauf zu nehmen. Es macht keinen Sinn, die getroffene Entscheidung weiter zu beklagen. Die Strategie muss vielmehr sein, einen Vorschlag zu erarbeiten, der es auch den Gegnern eines verkaufsoffenen Sonntags erleichtert, den Weg mitzugehen. Einen Gemeinderatsbeschluss mit einem Veto auszuhebeln hielte ich für die schlechteste aller Möglichkeiten. Dabei darf man nicht übersehen, dass in den vergangenen Jahren eine Entscheidung in dieser Frage schon öfter sehr knapp war.“ pz





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