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25.01.2012

Banker nach Mord zerstückelt und Kopf gekocht

Berlin. Im Fall eines ermordeten Berliner Bankers werden immer schrecklichere Details bekannt. Laut Staatsanwaltschaft war die am Montag gefundene Leiche des 37-Jährigen zerstückelt worden. Medien berichteten indes, dass der Kopf des Mannes auch gekocht worden sein soll.

Nach Informationen von «Bild» und «B.Z.» hatte der 43-jährige geständige Mörder den Kopf wochenlang in seiner Wohnung in Berlin-Mariendorf aufbewahrt. Die Staatsanwaltschaft wollte dies zunächst nicht bestätigen.

Polizisten hatten den Fund in der Wohnung des 43-jährigen Mannes gemacht. Nach Ermittlungen soll er sich mit dem seit Neujahr vermissten Bankangestellten zu Sexspielen verabredet haben. Am Tatort fanden die Ermittler auch den blutüberströmten Liebhaber: Er hatte versucht, sich selbst zu töten. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen Mordes zur Befriedigung des Geschlechtstriebs beantragt.

Der 37-Jährige Banker war am 1. Januar spurlos verschwunden. Seinem Lebensgefährten erzählte er zuvor von der Verabredung. Gegen 23.30 Uhr hob er einen höheren Geldbetrag von einem Bankautomaten ab. Seitdem fehlte jedes Lebenszeichen von ihm. dpa