nach oben
13.11.2009

Bevorstehender Wechsel der WFG-Geschäftsführung

Die WFG-Aufsichtsräte sind gebrannte Kinder bei der Besetzung des Chefpostens für die Wirtschaftsfördergesellschaft. Erst als im Jahr 2005 Norbert Höptner die Geschäftsführung übernahm, verstummten die Austrittsdrohungen und kritischen Stimmen aus dem Gesellschafterkreis. Insofern also ein Glücksgriff für die bis dahin gebeutelte WFG.

Dass Höptner nun das Handtuch wirft, spielt dem Aufsichtsrat eine wichtige Aufgabe zu: Er muss – auch auf Grund schlechter Erfahrungen in der Vergangenheit – die Nachfolgereglung sorgfältig und ohne Zeitdruck treffen. Mehr noch: Der Grund, mit dem Höptner der WFG den Rücken kehrt, muss allen zu denken geben. Die Förderarbeit für eine ganz Region ist nicht an einem Tag pro Woche zu leisten – selbst dann nicht, wenn eine agile Stellvertreterin die Last mitträgt. Deshalb gibt es nur eine Lösung: Die nächste Geschäftsführung muss in Vollzeit arbeiten.