nach oben
Murat Ertugrul (vorne) markierte den Bilfinger Führungstreffer.  Becker
Murat Ertugrul (vorne) markierte den Bilfinger Führungstreffer. Becker
16.10.2016

Bilfingen zeigt gute Reaktion und punktet

Nicht gut standen die Vorzeichen beim TuS Bilfingen vor dem Heimspiel gegen den FC Zuzenhausen. Die 1:6-Klatsche gegen Durlach schlummerte noch in den Köpfen der Fußballer, außerdem musste Spielertrainer Dejan Svjetlanovic mehrere Ausfälle verkraften. Dennoch gab die Mannschaft beim 1:1-Unentschieden gegen Zuzenhausen laut Svjetlanovic „eine gute Antwort auf die Leistung gegen Durlach“.

Der zweite Anzug sitzt

In der Abwehr wurde Nick Petlach durch Uwe Anselment ersetzt, für Sascha Mörgenthaler spielte im Mittelfeld Ensar Demirer, der Neuzugang aus Niefern. Svjetlanovic zeigte sich zufrieden mit der Leistung der Spieler aus der „zweiten Reihe“.

Oguzhan Celebi konnte entgegen aller Erwartungen doch spielen. „Er hat unter der Woche nicht trainiert, aber er ist dann zum Spiel gekommen und nach dem Warmmachen hat er grünes Licht gegeben“, berichtet Svjetlanovic. Auch ihn habe der Einsatz überrascht, nachdem man unter der Woche noch weniger optimistische Töne angeschlagen hatte.

Das Spiel begann aus Kämpfelbacher Sicht äußerst gut, bereits nach neun Minuten führten die Jungs vom Schalkenberg mit 1:0 durch Murat Ertugrul,

Flottes Spiel

Nach dem Führungstreffer entwickelte sich ein flottes Spiel, in dem die Gäste aus Zuzenhausen zwar mehr Ballbesitz, die Bilfingener jedoch die besseren und gefährlicheren Chancen hatten: Zum Beispiel in der 28. Minute, als Svjetlanovic die Kugel aufs Tor ballerte, der Keeper der Gäste, Timo Mistele, jedoch parieren konnte. „Zuzenhausen hat das Spiel gemacht, wir sind kompakt gestanden und hatten die klareren Chancen“, so Svjetlanovic nach der Partie.

Der Ausgleich der Gäste fiel in der 41. Minute, als Christopher Wild eine scharfe Hereingabe über die Linie schob.

In der zweiten Halbzeit erarbeiteten sich die Kämpfelbacher die klareren Chancen, schaffte es jedoch nicht, in Führung zu gehen. Mit etwas Glück, so Svjetlanovic, hätte man das zweite Tor machen können. So blieb es am Ende beim beim 1:1-Unentschieden.