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29.06.2009

Die Lösungen des großen PZ-Rätsels zu 60 Jahren Bundesrepublik Deutschland

60 Fragen sind eine ganze Menge. Und darauf 60 richtige Antworten zu finden eine bemerkenswerte Leistung. Weit über 300 Teilnehmer haben sich die Mühe gemacht, das große PZ-Rätsel zum 60. Geburtstag der Bundesrepublik Deutschland am 23. Mai anzugehen, haben geknobelt, geraten und gewusst und schließlich ihre Lösungen eingeschickt. Wie schwer die Fragen waren, zeigt sich daran, dass lediglich 13 Einsendungen fehlerfrei blieben.

Unter anderem Antje Stoof aus Pforzheim. Sie ist nicht nur wissend, sondern hatte auch noch Losglück. Deshalb erhält sie den ersten Preis, eine fünftägige Flugreise für zwei Personen nach Berlin. Der zweite Preis, zehn Themenbände „60 Jahre Deutschland. 1949-2009", geht an Friedhelm Gille aus Neulingen und den dritten Preis, den Spieleklassiker „Deutschland-Reise", hat Klaus Rassinger aus Ispringen gewonnen. Die anderen zehn fehlerfreien Teilnehmer erhalten von uns als kleine Belohnung eine PZ-News-Computermaus.

1. Wie hieß der erste deutsche Bundeskanzler?

d. Konrad Adenauer

2. Wie wurden die Trümmerfrauen entlohnt, die mit ihrer Arbeit den Grundstein für den Wiederaufbau legten?

b. Lebensmittelkarten

(Hinweis: Bei genauerer Betrachtung ist auch die Lösung "Geld" korrekt. WIr bitten, den Fehler zu entschuldigen.)


3. Welche Stadt gab den Kriegsverbrecher-Prozessen gegen die Nationalsozialisten ihren Namen?

d. Nürnberg


4. Womit wurde Konrad Adenauer 1955 für viele Deutschen zum Helden?

b. mit der Heimkehr von 10 000 Kriegsgefangenen


5. Von wem stammt das Buch „Wohlstand für alle!“

a. Ludwig Erhard


6. Wer war der erste Bundespräsident der BRD?

b. Theodor Heuss


7. Wer war Kurt Schumacher?

a. der erste Vorsitzende der West-SPD


8. Welcher deutsche Politiker war bekannt für rhetorische Ausrutscher wie diesen:

Dann kamen wir nach Teheran. Und da habe ich gesehen, die Leute waren alle sauber gewaschen.“

b. Bundespräsident Heinrich Lübke


9. Wer waren 1957 die Göttinger Achtzehn?

b. eine Gruppe Atomforscher, die sich gegen die atomare Aufrüstung der Bundeswehr aussprachen


10. Welche Parteien bildeten 1949 die erste Regierung der Bundesrepublik?

b. CDU/CSU, FDP, Deutsche Partei (DP)


11. Welche staatliche Förderung wird 1954 gesetzlich beschlossen?

b. Kindergeld


12. Warum war der 17. Juni bis zur Wiedervereinigung ein offizieller Gedenktag? An diesem Tag ...

c. ... kam es in der DDR zu einem blutig niedergeschlagenen Aufstand.


13. Was war 1954 „das Wunder von Bern“?

b. Deutschland siegt im Fußball-WM-Finale in Bern überraschend gegen Ungarn.


14. Welcher 1955 uraufgeführte Film ließ das ganze Land dahinschmelzen?

a. „Sissi“


15. Mit welchem Slogan warben 1956 die Gewerkschaften für die Einführung der Fünf-Tage-Woche?

d. Samstags gehört Vati mir!


16. Worüber wurde am 23. Oktober 1955 im Saarland abgestimmt?

b. über die Zugehörigkeit zu Deutschland


17. Welcher Musikstil gehörte in den 50er-Jahre zur Jugendprotestkultur?

c. Rock ’n’ Roll


18. Was steckte Ende der 60er-Jahre hinter der Abkürzung K1?

a. die berühmt-berüchtigte Kommune eins in Berlin


19. Wessen Porträt hing während der 68er-Revolten in fast jeder Studentenbude?

d. Che Guevara


20. Was wurde 1960 im fränkischen Kahl in Betrieb genommen?

c. das erste deutsche Atomkraftwerk


21. Welche Band startete 1960 in Hamburg ihre Weltkarriere?

b. The Beatles


22. Was war 1962 die Spiegel-Affäre?

b. „Spiegel“-Redakteure werden wegen des Verdachts auf Landesverrat verhaftet.


23. Über welches Ereignis sagte Walter Ulbricht 1961, dass es nicht eintreten werde?

a. Bau der Berliner Mauer


24. Welchen berühmten Satz sagte John F. Kennedy am 26. Juni 1963 vor dem Rathaus Schöneberg ?

d. „Ich bin ein Berliner.“


25. Warum bekam der Portugiese Armado Rodrigues am 10. September 1964 ein Moped geschenkt?

c. Er war der millionste Gastarbeiter.


26. Was war 1966 in der Bundesrepublik eine Novität?

d. eine Koalitionsregierung aus SPD und CDU


27. Wer wurde in den 60er-Jahren zur Polit-Ikone der Studentenrevolten?

d. Rudi Dutschke


28. Was führte am 30. Mai 1968 deutschlandweit zu heftigen Auseinandersetzungen?

a. die Verabschiedung von Notstandsgesetzen


29. Welches Auto wurde zum Symbol des Wirtschaftwunders?

c. VW Käfer


30. Welcher Politiker verbirgt sich hinter dem Namen Herbert Ernst Karl Frahm?

b. Willy Brandt


31. Mit welchem Slogan warb Willy Brandt 1969 für seine Partei?

a. Mehr Demokratie wagen! x


32. Wofür erhielt Willy Brandt 1971 einen Nobelpreis?

c. für seine Ostpolitik


33. Was verursachte im November 1973 gleich viermal ein Sonntagsfahrverbot?

c. Ölkrise


34. Was hatte 1973 eine ernüchternde Wirkung auf die Deutschen?

a. die Einführung der 0,8-Promille-Grenze


35. Was wurde 1976 zur Pflicht?

b. anschnallen


36. Wofür steht die Abkürzung RAF?

a. Rote Armee Fraktion


37. Was hielt am 13. Oktober 1977 ganz Deutschland in Atem?

a. die Entführung der Lufthansa-Maschine Landshut


38. Was wird als „deutscher Herbst“ bezeichnet?

c. die Zeit der linksextremen Anschläge und Entführungen


39. Welcher Politiker wurde 1978 bayerischer Ministerpräsident?

a. Franz Josef Strauß

40. Was verstand man unter „Pillenknick“?

c. der markante Geburtenrück nach Einführung der Antibabypille


41. Welche Drohung enthielt der Nato-Doppelbeschluss von 1979?

b. die Stationierung US-amerikanische Marschflugkörper in Westeuropa


42. Wie protestierte die Friedensbewegung am 22. Oktober 1983 gegen diesen Doppelbeschluss?

d. Die Demonstranten bildeten eine 108 km lange Menschenkette.


43. Wohin wollte Udo Lindenberg 1983 mit dem Sonderzug?

c. Pankow


44. Welchen Politiker brachte 1984 die Flick-Spendenaffäre zu Fall?

a. Otto Graf Lambsdorff


45. Was sorgte 1985 bei der Vereidigung des hessischen Umweltministers Joschka Fischer für Aufsehen?

d. Er trug Jeans und Turnschuhe.


46. Was geschah wenige Monate nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl in Deutschland?

d. Die SPD beschloss den Ausstieg aus der Atomenergie innerhalb von zehn Jahren.


47. In welchem Jahr zog die Partei der Grünen erstmals in den Bundestag ein?

c. 1983


48. Welcher Ostblock-Politiker leitete in den 80ern das Ende des Kalten Krieges ein?

c. Michail Gorbatschow


49. Was war im August 1989 das „Paneuropäische Picknick“?

d. eine Friedensdemonstration an der österreichisch-ungarischen Grenze


50. Wer sagte am 30. September 1989 „Wir sind zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Ausreise möglich geworden ist“?

c. Außenminister Hans-Dietrich Genscher


51. Welcher Vertrag besiegelte 1990 die Souveränität der Bundesrepublik Deutschland?

b. der Zwei-plus-Vier-Vertrag


52. Wie stimmten die Abgeordneten der DDR-Volkskammer am 23. August 1990 bezüglich des Beitritts „zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der BRD“ ab?

d. 294 Ja, 62 Nein, 7 Enthaltungen


53. Wer versprach den fünf neuen Bundesländern blühende Landschaften?

d. Helmut Kohl


54. Was war das Besondere beim Bundeswehreinsatz 1999 im Kosovo?

b. Es war der erste Kampfeinsatz der Bundeswehr.


55. Mit welchem Unternehmer war Helmut Kohl durch Beraterverträge freundschaftlich verbunden?

a. Leo Kirch


56. Was war das Besondere bei der Kanzlerwahl 2005?

a. Zum ersten Mal in Deutschland wird eine Frau Kanzlerin.


57. Welches lange umstrittene Mahnmal wurde 2005 eingeweiht?

d. das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin


58. Wann wurde die Agenda 2010 verkündet?

b. in Gerhard Schröders Regierungserklärung 2003


59. Wer forderte 2004, den 3. Oktober als Feiertag abzuschaffen?

a. Gerhard Schröder


60. Was wurden die Deutschen im Jahr 2005?

d. Papst