







Wer wie Nicolas Eichhorn ein Lied davon singen kann, wie er die PZ findet, sollte das beim Wettbewerb „60 Jahre PZ“ live tun. „Ich lieb’ sie so, wie sie ist, denn jeden Tag/ erleb’ ich viele neue Seiten, die ich so an ihr mag“, sang er.
So kreativ und ideenreich wie die eingereichten Arbeiten beim PZ-Wettbewerb war auch deren Präsentation mit Übergabe der Preise im PZ-Forum. Ob Musiktitel, Bastelarbeit oder Video – PZ-Verleger Albert Esslinger-Kiefer drückte Anerkennung und Dankbarkeit darüber aus, wie tief verankert die Menschen mit ihrer PZ in Pforzheim und der Region sind. Dies habe dieser Kreativ-Wettbewerb, der dank namhafter und großzügiger Sponsoren auf eine besonders attraktive Basis gestellt werden konnte, wieder einmal verdeutlicht. Außerdem habe es viele Sonderpreise für phantasievolle Ideen und Arbeiten gegeben, die es nicht unter die ersten zehn Plätze geschafft hatten, dies aber ebenso verdient hätten.
Der PZ-Verleger gab auch einen kurzen Rückblick auf 60 Jahre Zeitungsgeschichte und einen Ausblick auf das kommende Frühjahr mit einem „Tag der offenen Tür“ bei der PZ nach Abschluss ihrer baulichen Erweiterung.
PZ-Marketing Leiter Matthias Roller freute sich über 200 Wettbewerbs-Einsendungen zu dem bewusst offen gehaltenen Thema „Meine PZ und ich“, das der Kreativität Flügel verliehen habe. „Aber der Jury , die es sich nicht leicht gemacht hat, richtig viel Arbeit bescherte“, so Roller.
„Ursprünglich wollte ich eine Pyramide mit 60 Überraschungseiern bauen, weil in der PZ ebenso viel Spannung, Spiel und Spaß steckt – aber dann habe ich mich doch für das gestaltete Frühstückstablett entschieden, damit der Tag gut wird“, sagte Manfred Lindner, der auf den zehnten Platz kam.
Die Zeitungsfrau, die Eveline und Steffen Pfisterer aus Kieselbronn gestaltet hatten, ist so originell und typisch für das Gewerbe, dass Platz neun dafür heraussprang.
Alexander Bambach aus Birkenfeld , der mit seinem Video Rang acht erreichte, ist der unumstrittene König, wenn es um die Anzahl der Begriffe geht, die er mit der PZ verbindet. In seinem Werk hat er unter anderem folgende Begriffe filmisch umgesetzt: Gegenwart, Zukunft, Ideen, Kreativität, Kindheit, Spaß, Klarheit, Familie, soziales Verhalten, Zufriedenheit, Sauberkeit, Durchblick, Qualität, eigener Erfolg, Schutz, Ausbildung, Freunde, Kompetenz, Sport, Fitness, Gesundheit, Beruf, Vorsorge, Internet, Heimat und Erlebnis – und das sind noch lange nicht alle Begriffe, die er mit der PZ verbindet. „Daraus könnte man sogar einen Kino-Werbespot für die PZ machen – wir bleiben in Verbindung“, sagte der PZ-Marketingleiter.
Gisbert Hein aus Kämpfelbach-Ersingen modellierte einen Zeitungsjungen, vor dem eine Torte mit Wespen steht. „Dank der PZ lassen sich auch diese Plagegeister vertreiben“, so der Maler im Ruhestand, der für diese Idee und künstlerische Umsetzung auf Platz sieben kam.
Die 19-jährige Viviane Stutz aus Karlsruhe, die „Miss Baden-Württemberg“ der Saison 2007/2008, beweist mit einem selbst angefertigten Zeitungskleid, dass „mir die PZ gut steht“. Ihr witziges Video-Tagebuch, mit dem sie alle Arbeitsschritte festgehalten hat, erreichte Platz sechs.
Mit einem eingerahmten Riesen-Gedicht in Bildform, das auch optisch etwas hermacht, kam Marc Moll auf Platz fünf. Dabei gelang es ihm, alle PZ-Mitarbeiter namentlich in die Reime zu integrieren – eine wahre Meisterleistung.
Nach einer Berlin-Reise hatte Petra Schmidt aus Pforzheim „nichts als Bären im Kopf“. Darum bastelte sie einen Riesenbär, „den ich viel hübscher als Goldi, den Goldstadtbär finde, weil er Ähnlichkeit mit dem PZ-Verleger hat“, so die Preisträgerin des vierten Platzes.
Mit ihrem aufwendig gestalteten, voll funktionsfähigen PZ-Memory kann Krankenschwester Petra Frey nicht nur ihren Kindern Spielfreude bescheren, sondern auch ihren Patienten: Diese Idee wurde mit Platz drei belohnt. Einen Platz davor hat sich der PZ-Song von Nicolas Eichhorn in der Hitparade geschoben, die nur noch getoppt wird vom ersten Preisträger, dem Grafiker Markus Kompauer mit seinem Zeitungsauto aus rund 8000 winzigen Einzelteilen – alles in Handarbeit hergestellt.
Autor: Roger Rosendahl





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