nach oben
10.04.2008

Dissonanzen zwischen OechsleFest-Wirten und dem Citymarketing

Neue Besen kehren gut, heißt es. Doch ob es der Fall ist, wenn der Citymanager jetzt bei der Organisation des OechsleFests den Besen schwingt und zum Großreinemachen angesetzt hat, mag bezweifelt werden.

Auch früher hat es zwischen den Wirten sowie ihren städtischen Partnern hin und wieder kleine Dissonanzen gegeben. Aber die waren meist schnell wieder beigelegt. Wenn Citymanager Rüdiger Fricke jetzt als neuer Chef des städtischen Eventmanagements manches wegkehren möchte, was sich bewährt hat, ist Zwist und Frust vorhergesagt.
Sicher, auch das OechsleFest muss nicht in Althergebrachtem verharren. Die eine oder andere Neuerung könnte der traditionsreichen Veranstaltung sogar zusätzliches Publikum bringen. Doch dabei muss stets bedacht werden, dass die Wirte nicht nur das wirtschaftliche Risiko tragen, sondern dass sie auch 22 Jahre lang einen Beitrag zur Belebung der Innenstadt und zur Identifikation der Lauben-Hocker mit Pforzheim geleistet haben. Citymanager Rüdiger Fricke sollte daher seinen Besen schnellstmöglich wieder zurück in die Kammer stellen.