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Gebohrt:   Michael Pfrommer arbeitet am neuen Aufbau der Bobby-Car-Karosserie. Sechs Feuerwehrmänner aus Ottenhausen wollen mit ihrem Bobby-Car-Umbau am Samstag beim Rennen der kleinen roten Flitzer in Conweiler teilnehmen.
Gebohrt: Michael Pfrommer arbeitet am neuen Aufbau der Bobby-Car-Karosserie. Sechs Feuerwehrmänner aus Ottenhausen wollen mit ihrem Bobby-Car-Umbau am Samstag beim Rennen der kleinen roten Flitzer in Conweiler teilnehmen.
© Ketterl
Ausgetauscht:  Manuel Maul mit einem der ursprünglichen (links) und einem der neuen Räder.
Ausgetauscht: Manuel Maul mit einem der ursprünglichen (links) und einem der neuen Räder.
Ausprobiert:  Marco Zendler bei einer e rsten Sitzprobe.
Ausprobiert: Marco Zendler bei einer e rsten Sitzprobe.
Verlängert:  Stefan Zendler setzt das Vorderteil wieder ein.
Verlängert: Stefan Zendler setzt das Vorderteil wieder ein.
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Ein Bobby-Car vor der Feuertaufe

Nagelneu ist das Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 10/6 im Magazin der Feuerwehr Ottenhausen. Dennoch bauen Stefan und Marco Zendler, Michael Pfrommer, Manuel Maul, Daniel Rothfuss und Frank Gänssle derzeit an einem weiteren Feuerwehrauto. Bis zum 18. Oktober soll der neue fahrbare Untersatz fertig sein.

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Die Ottenhäuser Floriansjünger haben vor, beim ersten Straubenhardter Bobby-Car-Rennen in der Gaudi-Klasse zu starten. Rund sechs Stunden pro Kopf haben die jungen Männer bereits an dem kleinen, roten Fahrzeug getüftelt.

Knobeln um Rolle des Piloten

Dafür steht ihnen in der Garage von Feuerwehrmann Gerd Zendler ausreichend Platz und Werkzeug zur Verfügung. Als angehende oder ausgebildete Maschinenbau-Ingenieure, Karosserie-Techniker und Feinwerkmechaniker verfügen die Feuerwehrmänner des Bobby-Car-Tuning-Teams über technisches Know-how. „Wer von uns Fahrzeugentwicklern zum Renn-Pilot wird, müssen wir noch ausknobeln“, gesteht Manuel Maul lachend. Und Feuerwehr-Kommandant Markus Keller ergänzt: „Am Samstag zählt der olympische Gedanke.“ Dennoch ist er begeistert von dem etwas anderen ehrenamtlichen Einsatz seiner Feuerwehrmänner. „Vielleicht bekommen wir mit dem Umbau vom Hersteller das Angebot, einen Feuerwehr-Bobby-Car in Serie zu produzieren“, setzt er schmunzelnd hinzu.

Zunächst haben die jungen Männer das 50 Zentimeter lange Gefährt auseinander gesägt, schließlich sollen statt eines Kindes drei erwachsene Wehrmänner Platz auf dem Fahrzeug haben. „Zur Verlängerung der Karosserie haben wir uns aus dem Altmetall-Fundus bedient“, erläutert Michael Pfrommer. Holzlatten dienen weiter als Basis für die neue Sitzbank.

Diese wird aus Glasfasermatten modelliert. Die ursprünglichen Räder des Kinderfahrzeugs werden gegen walzen-gelagerte Vollgummireifen eines Werkstattwagens ausgetauscht. „Und natürlich wird noch ein Blaulicht installiert“, verrät Marco Zendler.

Viola Krauss

30.05.2011

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