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10.05.2010

Eine Lösung: Stadt räumt Planspiele in Sachen Bäderlandschaft ein

Na also, wird sich der eine oder andere denken. Kursiert hat es ja schon lange, das Gerücht von dem weiteren Grund, warum die Stadt das Wartbergbad schließen wollte. Von Plänen und Geschäften im Hintergrund. Nur: Die jetzt bekannt gewordene Überlegung führt lediglich wieder zum Ausgangspunkt aller Diskussionen zurück. Nämlich zu dem, dass das Wartbergbad an Attraktivität verloren hat.

Die Besucherzahlen belegen es. Daraus resultiert dann auch das hohe Defizit, das die finanziell angeschlagene Stadt dazu bewog, über eine Schließung nachzudenken. Es ist schließlich der Auftrag der Stadt und des Gemeinderats, über eine wirtschaftlich sinnvolle Verwendung des knappen städtischen Gelds nachzudenken.

Ein in die Jahre gekommenes, nur im Sommer geöffnetes Bad an anderer oder gleicher Stelle durch ein attraktives Bad mit ganzjährigen Einnahmen zu ersetzen, kann durchaus eine Lösung sein. Deren geistigen Vätern gebührt eher Lob als Tadel. Der Status quo ist auf Dauer untragbar.