nach oben
22.04.2008

Fischottergehege bald in Sicht!

Der Pforzheimer Wildpark plant in einigen Jahren ein Fischottergehege. „Dort wo sich bisher der Tümpel der Wasservögel befindet, soll bald eine Fischotter- und Waschbärenanlage stehen.

Der Teich zum Schwimmen für die Otter soll zum Teil durch eine Glasscheibe zu sehen sein. Noch fehlt dem Wildpark das Geld dafür, aber bald werden bestimmt genügend Spenden zusammen sein. Man werde wie bei den Luchsen Schaufütterrungen durchführen, was noch mehr zur Attraktivität des Wildparks beitragen wird“, berichtete uns Herr Schwarz.

Neben mehreren Zuschauerplätzen und einer Brücke über der Wasseroberfläche wird es wahrscheinlich auch einen verglasten Aussichtspunkt geben, von wo aus die Besucher die Tiere im Wasser beobachten können. Die Fischotter haben viele Besonderheiten und gehören zur Familie der Marder. Sie können bis zu 120 cm lang werden davon entfallen 30-40 cm auf den kräftigen und völlig behaarten Schwanz. Durch kurze Beine und langen, starken, spitz zulaufenden Schwanz wirken die Tiere gedrungen und schlank. Wie alle Marder ernähren sich auch Fischotter sehr vielseitig. Neben Fischen und Fröschen erbeuten sie auch Krebse, Insekten, Schermäuse und Wasservögel. Etwa alle 1000 m braucht ein Fischotter einen Unterschlupf, zum Beispiel unter Wurzeln alter Bäume. Man verfolgte ihn früher wegen seines wertvollen Felles, aber auch weil er als Fischjäger zum Naturkonkurrenten des Menschen wurde. Früher waren die Menschen meistens arm und der Schaden, den Fischotter zum Beispiel in Stadtgräben anrichteten, traf sie sehr hart. Und auch deshalb wurde er gejagt. Aber bald können wir uns freuen, dass unser Wildpark zwei so tolle Tiere bekommt, und dass wir so viel über das Leben der Fischotter beobachten können!

Michelle Bender
Patricia Scontrino
Klasse 4c, Haidachschule,