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18.01.2009

Gemeinderatswahl in Pforzheim

Pfiffig“ werde der CDU-Wahlkampf für den Gemeinderat sein, betont Kreisvorsitzender Stefan Mappus, ohne derzeit noch Näheres dazu sagen zu wollen. Denn das habe noch Zeit. Erst in zwei Monaten wollen die Christdemokraten verkünden, wie sie in den verbleibenden Wochen bis zum Urnengang am 7. Juni in der Bevölkerung punkten wollen. Und da hat Mappus die Messlatte hoch, sehr hoch gesetzt. „Das Ziel der CDU wird es immer sein, sich am Jahr 1975 zu orientieren“, bemerkt er. Denn damals gewannen die Christdemokraten die absolute Mehrheit im Kommunalparlament.

Pfiffig!?

Derzeit fehlen Goldmann & Co drei Mandate, um das Stadtgeschehen allein bestimmen zu können. Aber wäre das für Pforzheim gut, dass dann nur eine Partei, eine Fraktion die Zukunft der Stadt gestalten würde? Sicher nicht. Das gemeinsame Ringen um Mehrheiten macht Kommunalpolitik weniger eintönig, ja spannender.

Zudem: Wenn die CDU ihren Führungsanspruch im Gemeinderat nicht nur halten sondern noch ausbauen will, dann wird sich wohl so mancher Wähler fragen, warum sie wiederum auf das Amt des Oberbürgermeisters verzichtet und erneut das FDP-Mitglied Christel Augenstein als Stadtoberhaupt unterstützen wird. Ob das jeder Christdemokrat oder Partei-Sympathisant als pfiffig empfindet – dahinter kann wohl ein Fragezeichen gesetzt werden.