

Da ist sie nun endgültig, die Einzelfalldiskussion über die vermutlichen Opfer der städtischen Sparmaßnahmen. Das Rathaus hatte es verhindern wollen. Vergebens. Dafür wissen im Einzelfall zu viele davon. Kaum vorstellbar, dass alle dicht halten.
Bei vielen einzelnen Betroffenen besteht eher Interesse daran, dass die Öffentlichkeit von einer geplanten Kürzung erfährt und sich möglicherweise Protest regt. Beim GermanCup der Ballone sieht das etwas anders aus: Niemand verliert seinen Job, wenn die Veranstaltung nicht mehr stattfindet. Pforzheim aber verliert eines seiner beliebtesten und öffentlichkeitswirksamsten Events.
Eines, das in der PZ-Hitparade der Tops des Jahres regelmäßig vordere Plätze belegt. Und eines, das gerade für das neue Pforzheim stehen könnte. Für einen Wirtschaftsstandort, der sich über Design, Ästhetik und präzisen Technik-Einsatz profilieren will – genau das, was der Anblick der Ballone am Pforzheimer Himmel so spektakulär verkörpert. Ein Event, das gleichzeitig eine Investition ins Image bedeutet. Die wenigen tausend Euro dafür wären am falschen Ende gespart.





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Leserkommentare (1)
Mehr KommentareWenn es stimmt, was Redakteur Klimanski in seinem Kommentar schreibt, nämlich dass nur wenige tausend Euro fehlen, um den Wettbewerb durchführen zu können, sollte man kreativ werden, diese Summe aufzutreiben. Sicher sind noch Sponsoren zu finden. Ferner ist zu überdenken, ob wie in den vergangenen Jahren wieder solch aufwändige Pokale produziert werden müssen. Ich bin dagegen, die Verantwortlichen der Stadt wegen jeder Sparmaßnahme zu kritisieren, denn auch Kleinvieh macht Mist. Also, ...... mehr...