
Mitkandidat Frank-Ulrich Seemann (Mühlacker) war auf PZ-Nachfrage nicht angetan vom Stil Arno Schütterles: Es gehe bei den Grünen doch um Demokratie und Transparenz. Seemann geht davon aus, dass Mitkonkurrent Schütterle seine Kandidatur bewusst später als die Konkurrenz abgegeben, dafür aber gezielt Mitglieder geworben hat, nur um den ehemaligen Mühlacker OB bei der Nominierung zu unterstützen.
Seemann sprach von „angeheuerten Wahlhelfern.“ Er, Seemann, habe 2001 den ersten OB-Wahlkampf von Schütterle maßgeblich mitgetragen, und dann habe der Grünen-Stadtverband Schütterle acht Jahre kaum gesehen. Darauf angesprochen, welches Verhältnis er zum Konkurrenten pflege, sagte Seemann: „Es gibt kein Verhältnis.“ Er sei menschlich von Schütterle enttäuscht. Allerdings räumte Seemann ein: Schütterle habe sich als OB für Integration und regenerative Energien eingesetzt. mar





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