

KÄMPFELBACH. „Die ‚alte Dame’ wurde nicht nur ein wenig geliftet, sondern rundum a jour gebracht. Dabei haben Sie auf’s richtige Pferd gesetzt: Das Ergebnis kann sich sehen lassen“. Dieses herausragende Lob für die fast neue Kämpfelbachhalle im Ortsteil Bilfingen stammt von Regierungspräsident Rudolf Kühner beim Festakt zur Wiedereinweihung der grundlegend sanierten Mehrzweckhalle.
Das Lob galt nach seinen Worten mehreren: Bürgermeister Udo Kleiner für sein Engagement zur Verwirklichung , dem Gemeinderat für seine mutigen Entscheidungen zum 2,5-Millionen-Projekt, den Vereinen für die Mitwirkung, dem Architekten Andreas Eberle und den Fachingenieuren für vortreffliche Planungen und Problemlösungen sowie den bauausführenden Handwerkern einschließlich des Gemeindebauhofes.
Der Regierungspräsident war bereits im Vorfeld der Sanierungsentscheidung ebenso vor Ort in Kämpfelbach wie Wirtschafts-Staatsekretär Richard Drautz zusammen mit dem FDP-Fraktionsvorsitzenden im Stuttgarter Landtag, Hans-Ulrich Rülke. Sie hatten sich dabei von der Notwendigkeit, vom Konzept und von der Förderwürdigkeit der Hallensanierung überzeugt. #
So ermöglichten schließlich die Fördertöpfe von Bund und Land, wie Konjunkturprogramm, städtebauliche Erneuerung und Ausgleichsstock für finanzschwache Gemeinden mit rund 900 000 Euro das Projekt und entlasteten die Gemeindekasse. Rülke sprach auch im Namen der anwesenden Abgeordneten Gunther Krichbaum (Bund) und Winfried Scheuermann (Land, beide CDU, von gemeinsamen Anstrengungen der Politiker, diese wichtige Infrastrukturmaßnahme für Kämpfelbach verwirklichen zu können. Natürlich hatte Bürgermeister Kleiner nicht locker gelassen“, fügte er hinzu.
Fraktionsübergreifend wurde der Festabend von den Gemeinderatsmitgliedern Viola Vielsack, Gerhard Scholder und Thomas Seyffahrt organisiert. Dabei demonstrierten die Bilfinger Vereine auf der neuen Bühne einen Querschnitt ihres kulturellen und sportlichen Schaffens, das schwerpunktmäßig in der Halle stattfindet oder dort bei Veranstaltungen einem breitem Publikum nahe gebracht wird. Den Musikverein „Eintracht“ vertraten die Querflöte-Solistinnen Carolin Beck, Annika Häuser und Nadine Wenka mit Händel-Marsch und modernem „Tango Santiago“. Unter Leitung von Silke Brenk zeigten die Schüler-Turnerinnen des TuS Bilfingen, dass man die Schwerkraft mit Leichtigkeit überwinden kann.
Dirigent Siegfried Bär und der Gesangverein Frohsinn machten vierstimmig deutlich: „Heute ist ein schöner Tag“. Last but not least zeigte der Narrenbund Kakadu mit Funkenmariechen Saskia Ohnmacht und der mittleren Prinzengarde, trainiert von Nadja Fritz, Gaby Winkler und Sandra Hemminger, dass die Kämpfelbachhalle Anfang November beim „Elften im Elften“ auch wieder närrische Kunst in Hochform zu bieten haben wird.
Autor: Manfred Schott





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