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05.07.2009

Heiko Faber im Amt bestätigt

Viel Geld hätte man mit einer Wette auf eine ordentliche Wahlbeteiligung bei der Bürgermeisterwahl in Kieselbronn nicht gewinnen können: Die kleine Gemeinde vor den Toren Pforzheims ist bekannt für ihr hohes bürgerschaftliches Engagement. Darunter fällt auch, dass man wählen geht – selbst, wenn es gar nichts zu entscheiden gibt.

Rückhalt für die Zukunft

Bürgermeister Heiko Faber hat es am Ende seiner ersten Amtszeit schwarz auf weiß: Sein Rückhalt in der Bevölkerung ist groß. Mit 29 Jahren ins Amt gewählt, hat sich der junge Bürgermeister das Vertrauen der Kieselbronner erarbeitet. Das ist zwar kein Ruhekissen, sollte Faber mit Blick auf die Zukunft dennoch ruhig schlafen lassen. Denn eines ist klar: Die Folgen der Wirtschaftskrise werden auch an einer finanziell so stabilen Gemeinde wie Kieselbronn nicht spurlos vorüber gehen. Weil im Kieselbronner Rathaus aber Sachpolitik gemacht wird und keine Parteipolitik, und Bürgernähe im Rathaus bedeutet, dass man offen miteinander redet, wird das Gemeinwesen es auch verkraften, wenn in den kommenden Jahren Einschnitte notwendig werden sollten. Heiko Fabers wichtigste Aufgabe wird es also sein, den Bürgersinn in Kieselbronn lebendig zu halten. So, wie er es in den vergangenen acht Jahren schon getan hat.