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Der Karlsruher Martin Stoll fühlt sich als Innenverteiiger wohl beim KSC. Foto: dpa-Archiv
Der Karlsruher Martin Stoll fühlt sich als Innenverteiiger wohl beim KSC. Foto: dpa-Archiv

KSC-Verteidiger Martin Stoll: „Der Motor läuft noch nicht rund“

Im PZ-Interview spricht Martin Stoll (29), Innenverteidiger des Karlsruher SC, über den Saisonstart des Fußball-Drittligisten, über verpasst6e Chancen und Zweckoptimismus.

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Bildergalerie: Heimpremiere: KSC nur 0:0 gegen Halle
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PZ: Herr Stoll, zwei Spiele, kein Sieg, nur zwei Punkte ergattert. Das ist doch richtig enttäuschend, oder?

Martin Stoll: Richtig, das ist enttäuschend. Wir hatten uns vor der Runde so viel vorgenommen. Zudem war in Heidenheim die Chance da, drei Zähler mitzunehmen. Gegen Halle sind wir ins Spiel, um einen Dreier zu machen – auch das hat leider nicht geklappt.

PZ: Kann man schon von einem Fehlstart reden?

Martin Stoll: Das ist überzogen. Unser Trainer hat hier aus meiner Sicht recht: Wir sind noch in einem Entwicklungsprozess. Der Motor läuft noch nicht ganz rund. Wir müssen schauen, dass wir es ganz schnell hinbekommen, dass der Motor besser – ja rund läuft.

PZ: Vor allem in der Offensive stottert der Motor mächtig.

Martin Stoll: Klar ist da nicht alles prima. Aber man muss auch sehen: Die Basis ist die Defensive und da stehen wir gut. Nichtsdestotrotz müssen wir einfach die Chancen nutzen, müssen Tore machen.

PZ: Sie spielen so, als wären Sie nie weg gewesen. Es gab keine Eingewöhnungsprobleme. Haben Sie das so erwartet?

Martin Stoll: Nicht unbedingt. Ich weiß, dass man sich in einer neuen Mannschaft immer zuerst einmal zurecht finden muss. Dass es so schnell so gut klappt, zeigt mir, dass ich die Qualität habe, dem KSC zu helfen.

PZ: Auffällig ist auch, dass Sie sich nach nur wenigen Testspielen mit Jan Mauersberger in der Innenverteidigung gut verstehen.

Martin Stoll: Stimmt. Das passt – auf dem Spielfeld und auch daneben. Es fühlt sich gut an, mit Jan in der Zentrale zu agieren. Ich hoffe, das bleibt so.

PZ: Direkt nach dem enttäuschenden 0:0 gegen Halle erklärten Sie: „Ich bin sicher, in Stuttgart platzt der Knoten.“ War das Zweckoptimismus?

Martin Stoll: Nein, diese Meinung habe ich nach wie vor. Dort klappt’s mit dem ersten Dreier. Dafür werden wir die ganze Woche hart und konzentriert arbeiten.

PZ: Der Knoten muss auch bald platzen, denn der KSC läuft sonst der Musik hinterher. Wie lange kann man sich das noch erlauben, ehe man den Wiederaufstieg abhaken kann?

Martin Stoll: So möchte ich das nicht formulieren, Klar haben wir Punkte liegen lassen. Aber jetzt von „hinterherrennen“ zu reden, ist überzogen.

PZ: Sind Sie froh, wieder im Badischen, wieder beim KSC zu sein?

Martin Stoll: Ich fühle mich wohl in Karlsruhe und beim KSC. Trotz des Geredes drumherum. Denn da sagen einige, dass hier zu oft Theater wäre. Mein Herz hängt ganz einfach seit vielen Jahren am KSC. Es gilbt für mich im Fußball nichts Schöneres, als wieder beim KSC zu spielen.

Autor: Peter Putzing

31.07.2012

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