16. Februar 2012

Karlsruher SC

zur Dossierseite
header dossier ksc
Großer Rückhalt beim Karlsruher SC in Braunschweig war KSC-Torwart Dirk Orlishausen, der einen Elfmeter parierte.
Großer Rückhalt beim Karlsruher SC in Braunschweig war KSC-Torwart Dirk Orlishausen, der einen Elfmeter parierte.
© dpa

KSC will gegen Cottbus drei Punkte holen

Karlsruhe. Der KSC ist mit einem Heimsieg über Aue (2:1) erfolgreich aus der Winterpause gekommen und konnte in Braunschweig (0:0) nachlegen. Natürlich möchte die Mannschaft von Trainer Jörn Andersen auch am Freitag, 18 Uhr, gegen Cottbus und am Sonntag in einer Woche beim FSV Frankfurt ihr Punktekonto aufstocken – am besten mit jeweils drei Zählern.

Anzeige

Denn in den fünf Spielen im März muss der momentan Tabellenvorletzte der Zweiten Liga – vom Papier her - drei Niederlagen einplanen: gegen die Aufstiegskandidaten Düsseldorf (Samstag, 3.), St. Pauli (Montag, 12..) und Greuther Fürth (Sonntag, 18.).

Die personellen Voraussetzungen für das heutige Spiel sind jedoch nicht optimal. Delron Buckley (Rot) und der an Stelle des Südafrikaners in Braunschweig in die Startelf aufgerückte Matthias Cuntz (Gelb) sind gesperrt. Und ob Christian Timm (muskuläre Probleme im Oberschenkel) gegen den FC Energie auflaufen kann, entscheidet sich bei einem Belastungstest um 11 Uhr.

Für die Besetzung der freien Stelle im Mittelfeld kommen, so Jörn Andersen am Donnerstag, Neuzugang Makhtar Thioune, Marco Terrazzino und Bogdan Müller in Frage. Man darf gespannt sein, welchem Spieler(typ) er sein Vertrauen schenkt. Patrick Milchraum gilt erst einmal als Ersatz, und Gaetan Krebs gehört nicht zum Aufgebot. „Er ist einfach körperlich noch nicht so weit“, erklärte der Karlsruher Chefcoach. Sollte Christian Timm tatsächlich ausfallen, rückt Klemen Lavric in die Startelf auf. Ansonsten bleibt die nach der Winterpause bisher erfolgreiche KSC-Elf unverändert.

„Cottbus zählte zu Beginn der Saison eigentlich zu den Aufstiegskandidaten“, sagt Jörn Andersen über den Gegner. „Die Mannschaft ist bisher zwar den hinter den Erwartungen zurück geblieben, hat jedoch viel Qualität.“ Insofern stehe dem KSC ein „sehr gefährliches Spiel“ bevor. Der KSC-Coach warnte vor einer Stimmung im Umfeld, die davon ausgeht, „dass wir Cottbus wegputzen. Das ist fußballerisch ein anders Kaliber als Aue und Braunschweig. Wir müssen alles abrufen, was wir draufhaben.“

Vor allem muss der KSC seine Chancenverwertung steigern. „Das müssen wir besser machen“, sagte jedenfalls Kapitän Alexander Iashvili im Rückblick auf auch seine Tormöglichkeiten beim torlosen Unentschieden in Braunschweig.

Die Lausitzer sind mit einer 0:2-Niederlage bei 1860 München ins neue Jahr gestartet und haben anschließend zuhause 1:1 gegen Aachen gespielt. Jahresübergreifend ist der FC Energie seit sechs Spielen ohne Sieg. Das Hinspiel aber entschied Cottbus durch zwei Tore von Dimitar Rangelov (bisher acht Saisontreffer) mit 2:0 für sich. Für das Rückspiel ist Marc Andre Kruska Gelb-gesperrt. Hans Falsehr

Voraussichtliche KSC-Aufstellung:

Orlishausen – Staffeldt, Soumaré, Rada, Charalambous – B. Müller, Haas, Calhanoglu, Groß – Timm (Lavric), Iashvili.

Beim KSC gesperrt: Buckley (Rot), Cuntz (Gelb).

Beim FC Energie gesperrt: Marc Andre Kruska (Gelb).

Schiedsrichter: Dr. Robert Kampka.

Vorverkauf: 9.000 (aus Cottbus werden 300 bis 500 Fans erwartet).

16.02.2012

Weitere Artikel, Bilder und Videos zum Thema

Artikel teilen
Anzeige




Anzeige
Top Adressen
Anzeige
Top Angebote
Anzeige
Aktuelle Videos
PZ-news auf Facebook
Aktuelle Videos
Anzeige