

PFORZHEIM. Ein langersehnter Traum wird Wirklichkeit: Am Mittwoch, 16. Dezember, können die Mitglieder von der muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde Pforzheim um 15.30 Uhr den Grundstein für ihre eigene Moschee legen.
„Wir konnten unsere Freudentränen schon beim erstmaligen Betreten des Grundstückes nicht zurückhalten“, gesteht der Baubeauftragte Ghumon Wahab bei einem Vor-Ort-Termin an der Ecke Freiburger Straße und Hirschenäckerstraße auf der Wilferdinger Höhe gerne ein. Bereits zum Jahresende 2010 soll hier das religiöse Bauwerk fertig gestellt sein, das für die 150 Pforzheimer Ahmadiyya-Muslime eine ganz besondere Bedeutung hat.
„Wir sind so wenige und werden doch endlich eine eigene Moschee haben“, begründet der Pforzheimer Präsident Saleem Shahid die Vorfreude. Auch Abdullah Uwe Wagishauser, das Oberhaupt der Ahmadiyya Muslim Deutschland, freut sich schon auf die Grundsteinlegung, zu der sogar der Ahmadiyya-Kalif Hazrat Mirza Masroor Ahmad aus London anreisen wird. „Einen der Grundsteine hat der Khalif schon gesegnet, nun kommt er sogar persönlich zu uns“, hebt Saleem Shahid die besondere Bedeutung dieses Besuches hervor.
Anschließend kann umgehend mit dem Bau des „größeren Einfamilienhauses“, so Abdullah Uwe Wagishauser, begonnen werden, das auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern 130 bis 150 Gläubigen Platz zum Gebet bieten wird. Über ein Foyer wird es an einer flexiblen Zwischenwand vorbei in die getrennten Gebetsräume für Frauen und Männer gehen. Neben der Rundkuppel wird das zehn Meter hohe Minarett als äußeres Wahrzeichen der Moschee erkennbar sein.
„Unser Symbol für Frieden und Toleranz“, betont Abdullah Uwe Wagishauser, schließlich soll die Moschee nicht nur für die Pforzheimer Ahmadis, sondern auch allen Interessierten offen stehen. Und dies nicht nur beim traditionellen „Tag der offenen Moschee“ am 3. Oktober jeden Jahres, sondern auch zu jedem Freitagsgebet ab 13.30 Uhr, bei dem auch in die deutsche Sprache übersetzt wird.
Autor: michael block





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