26° Aktuelles Wetter
Mi, 23.05.2012
> Zum Wetter
Über die Grundsteinlegung  der Ahmadiyya-Moschee auf der Wilferdinger Höhe informierte Ghumon Wahab (rechts) Mohammad Azeem Butt, Saleem Shahid, Abdullah Uwe Wagishauser und Mudassar Jajha (Zweiter von rechts).
Über die Grundsteinlegung der Ahmadiyya-Moschee auf der Wilferdinger Höhe informierte Ghumon Wahab (rechts) Mohammad Azeem Butt, Saleem Shahid, Abdullah Uwe Wagishauser und Mudassar Jajha (Zweiter von rechts).
© Block

Kalif segnet Grundstein für Ahmadiyya-Moschee

PFORZHEIM. Ein langersehnter Traum wird Wirklichkeit: Am Mittwoch, 16. Dezember, können die Mitglieder von der muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde Pforzheim um 15.30 Uhr den Grundstein für ihre eigene Moschee legen. 

Anzeige

„Wir konnten unsere Freudentränen schon beim erstmaligen Betreten des Grundstückes nicht zurückhalten“, gesteht der Baubeauftragte Ghumon Wahab bei einem Vor-Ort-Termin an der Ecke Freiburger Straße und Hirschenäckerstraße auf der Wilferdinger Höhe gerne ein. Bereits zum Jahresende 2010 soll hier das religiöse Bauwerk fertig gestellt sein, das für die 150 Pforzheimer Ahmadiyya-Muslime eine ganz besondere Bedeutung hat.

„Wir sind so wenige und werden doch endlich eine eigene Moschee haben“, begründet der Pforzheimer Präsident Saleem Shahid die Vorfreude. Auch Abdullah Uwe Wagishauser, das Oberhaupt der Ahmadiyya Muslim Deutschland, freut sich schon auf die Grundsteinlegung, zu der sogar der Ahmadiyya-Kalif Hazrat Mirza Masroor Ahmad aus London anreisen wird. „Einen der Grundsteine hat der Khalif schon gesegnet, nun kommt er sogar persönlich zu uns“, hebt Saleem Shahid die besondere Bedeutung dieses Besuches hervor.

Getrennte Gebetsräume

Anschließend kann umgehend mit dem Bau des „größeren Einfamilienhauses“, so Abdullah Uwe Wagishauser, begonnen werden, das auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern 130 bis 150 Gläubigen Platz zum Gebet bieten wird. Über ein Foyer wird es an einer flexiblen Zwischenwand vorbei in die getrennten Gebetsräume für Frauen und Männer gehen. Neben der Rundkuppel wird das zehn Meter hohe Minarett als äußeres Wahrzeichen der Moschee erkennbar sein.

„Unser Symbol für Frieden und Toleranz“, betont Abdullah Uwe Wagishauser, schließlich soll die Moschee nicht nur für die Pforzheimer Ahmadis, sondern auch allen Interessierten offen stehen. Und dies nicht nur beim traditionellen „Tag der offenen Moschee“ am 3. Oktober jeden Jahres, sondern auch zu jedem Freitagsgebet ab 13.30 Uhr, bei dem auch in die deutsche Sprache übersetzt wird.

Autor: michael block

30.05.2011

Weitere Artikel, Bilder und Videos zum Thema

Schriftgröße A A A
Artikel teilen
Anzeige
Anzeige
Top Adressen
Anzeige
Top Angebote
Anzeige
Regional Finder
Ispringen
Kämpfelbach
Eisingen
Königsbach-Stein
Remchingen
Keltern
Straubenhardt
Birkenfeld
Neuenbürg
Engelsbrand
Unterreichenbach
Schömberg
Neuhausen
Tiefenbronn
Heimsheim
Friolzheim
Wimsheim
Mönsheim
Wiernsheim
Wurmberg
Niefern-Öschelbronn
Kieselbronn
Neulingen
Ölbronn-Dürrn
Ötisheim
Mühlacker
Illingen
Maulbronn
Sternenfels
Knittlingen
Oberderdingen
Pforzheim
Exklusiv in der PZ

Das lesen Abonnenten am Donnerstag exklusiv in Ihrer "Pforzheimer Zeitung":

Positive Nachrichten vor den Pfingstferien: Die Wasserqualität in Europas Urlaubsländern stimmt weitgehend. Seite 20

Hier geht es zum PZ-Abo und zum 14-Tage-Probeabo

Hier geht es zum E-Paper ...

PZ lesen per E-Paper

zum Log-In                       zur Startseite

Umfrage
Ist die Energiewende noch zu schaffen?
PZ-news auf Facebook
Webcam
Mi, 23.05.2012 23:56
Anzeige
Anzeige