nach oben
28.05.2009

Kernzeit-Angebot nicht ausreichend

Fleißige und arbeitswillige Eltern bekommen im Sozialstaat Deutschland, im Kinderland Baden-Württemberg und in der familienfreundlichen Goldstadt keinen Kernzeitbetreuungs-Platz für ihre Erstklässler. Die Eltern auf der Warteliste erhalten ihre Absage schriftlich und mit Bedauern sowie mit dem Hinweis, doch ein Tagesmutter-Angebot in Erwägung zu ziehen. Das war‘s, Fall erledigt? Nein!

Eltern können nichts für die Raumnot an Schulen. Sie überlegen sich angesichts ihres oft selbst nicht üppigen Gehalts, wie sie eine Tagesmutter bezahlen sollen, die zwischen 300 und 400 Euro im Monat kostet. Eltern erfahren im täglichen Leben den Unterschied zwischen dem, was Politiker sagen und dem, was sie tun. Jetzt sind kreative Köpfe gefragt, die für Verlässlichkeit bei der Kernzeitbetreuung sorgen. Sprechblasen-Politiker, die nach wie vor von der „verlässlichen Grundschule mit dem tollen Zusatzangebot der Kernzeitbetreuung“ sprechen, haben wir genug. In der verlässlichen Grundschule muss auch genügend Raum für die Kermzeitbetreuung geschaffen werden.