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02.04.2009

Längere Rotphasen statt Red-Light-Box

PZ-news-Leser Jochen Anselment, vielen närrischen Zeitgenossen seit Jahren vom Ersinger Fasching bekannt, hat den Aprilscherz mit den Red-Light-Boxen zur Messung der Pforzheimer Roten Welle zum Anlass genommen, einen Gegenvorschlag zu machen. Gleich vorweg für alle Aprilscherz-Feinde: Da der 1. April bereits vorbei ist, wird hier explizit davor gewarnt, die Anselment-Ideen allzu ernst zu nehmen. 

Hallo Herr Kurtz,

ich stehe selbstverständlich als Testfahrer zur Verfügung, allerdings habe ich einen Gegenvorschlag: Um der Hektik im Straßenverkehr entgegenzuwirken, bin ich für längere Rotphasen an Ampeln. Man könnte während dieser ausgedehnten Rotphasen mit anderen Autofahrern/innen ins Gespräch kommen und so die zwischenmenschlichen Kontakte untereinander pflegen bzw. verbessern. Des weiteren schlage ich vor, diese Rotphasen attraktiv zu gestalten, indem Mitarbeiter vom Roten Kreuz den wartenden Autofahrern Häppchen mit Thüringer Rotwurst oder auch die legendäre Rote Curry servieren.

Gilt diese Red-Light-Box auch für Fußgängerampeln? Wenn ja, empfehle ich hier ein Alternativprogramm mit Rothaus-Pils oder für den Weinliebhaber ein Rotlichtviertel, serviert von einer stadtbekannten Kiez-Grösse.

Nach Umsetzung dieser Vorschläge würde auch die Autoindustrie langsam wieder aus den roten Zahlen kommen.

PS: Habe für meine erste Probefahrt heute schon mal meinen Opel auf Kosten der PZ vollgetankt (bis zum roten Bereich) - ohne rot zu werden!!!

Mit freundlichen Grüßen

Jochen Anselment