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01.07.2009

Neuer Vorstoß für ein einheitliches Rauchverbot

Rauchverbots-Debatte und kein Ende. Viele Gastwirte werden aufstöhnen, zu Recht: Schließlich haben sie sich gerade erst auf neue Regeln eingestellt und, wenn es ihnen damit ernst war, viel Geld dafür ausgegeben. Und jetzt kommt also die EU daher und will alles wieder anders haben. Einen Trost gibt es: Es sind endlich klare Linien zu erwarten.

Klarheit, bitte!

Wenn man sich den Flickenteppich aus Regelungen so ansieht, kann man den Vorstoß aus Brüssel nachvollziehen. Man blickt ja als Kneipenbesucher selbst in seiner Heimatstadt nicht mehr durch, was nun wo (Eckkneipe?) für wen (über 18?) wann (abends?) erlaubt ist. Deutschlandweit ist die Verwirrung dann komplett. Ein Chaos, das weder Gästen noch Wirten zugute kommt.

Um eine unmissverständliche Ansage hatte sich der Bund gedrückt, die Länder haben es auch nicht hinbekommen. Es scheint, allein die EU-Kommission ist dazu in der Lage, sich von den Einwänden der mächtigen Lobbyisten frei zu machen und hier für klare Verhältnisse zu sorgen. Die lauten dann: Rauchverbot ist Rauchverbot. Geraucht wird draußen. Daran kann man sich gewöhnen – auch die Raucher. Nur konsequent umgesetzt muss es werden – sonst bleibt es dabei: Wo die Kontrolle fehlt, macht jeder was er will.