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Eine Ausstellung organisiert  und den großen Bildband, den er in den Händen hält, zusammengestellt hat Karl Spörr für das Jubiläum der Partnerschaft zwischen Neulingen und Rubiera.
Eine Ausstellung organisiert und den großen Bildband, den er in den Händen hält, zusammengestellt hat Karl Spörr für das Jubiläum der Partnerschaft zwischen Neulingen und Rubiera.
© Martin Schott

Neulingen-Rubiera: Am Haus Europa wird weiter gebaut

NEULINGEN. Der europäische Festabend in der Bauschlotter Gräfin-Rhena-Halle wurde zum krönenden Abschluss des 28. deutsch-italienischen Jugendaustausches der Partnergemeinden Neulingen und Rubiera.

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Bildergalerie: Neulingen-Rubiera: Europäischer Festabend
1a) Martin Schott - Neulingen-Rubiera 25 PartnerJugend Ehrung.jpg 4) Martin Schott - Neulingen-Rubiera 25 PartnerJugend Parme.jpg 3) Martin Schott - Neulingen-Rubiera 25 PartnerJugend Karate.jpg

Zu der Veranstaltung hatten die Gemeinde Neulingen und der deutsch-italienische Freundeskreis eingeladen. Gefeiert wurde ein doppeltes Jubiläum: 25 Jahre Jugendaustausch und 20. Jahrestag der Unterzeichnung des offiziellen Partnerschaftsvertrages zwischen Neulingen und Rubiera.

Ungezählte Begegnungen

Beim Festabend wurde deutlich: Im zurückliegenden Vierteljahrhundert ist ein dichtes Netz freundschaftlicher Bande zwischen den Menschen beider Kommunen entstanden. „Ungezählte Begegnungen, Gespräche und gemeinsam verbrachte Stunden haben in den zurückliegenden 25 Jahren zu einer festen und tiefen Freundschaft geführt“, erklärte Neulingens Bürgermeister Michael Schmidt. Diese lebendige Partnerschaft sei ein gelungenes Beispiel für die gemeinsame Arbeit am „Haus Europa.“ „Ganz speziell der Austausch von Kindern und Jugendlichen ist der Garant dafür, dass Völkerverständigung und Freundschaft nicht bloße Worthülsen bleiben“, erklärte Schmidt.

Auf deutscher und italienischer Seite habe es eines großen ehrenamtlichen Engagements engagierter Bürger bedurft, um die Partnerschaft so gedeihen zu lassen. Darauf verwies Dezernent Karl-Heinz Zeller vom Landratsamt des Enzkreises in seinem Grußwort ebenso wie Bundestagsabgeordneter Gunther Krichbaum (CDU), auch im Namen der ebenfalls anwesenden Abgeordneten Katja Mast (SPD) und Hans-Ulrich Rülke (FDP).

In Neulingen sind es Heinrich Furrer und Karl Spörr, die beiden Vorsitzenden des deutsch-italienischen Freundeskreises, die als Gründerväter und Urgesteine der Partnerschaft bis heute wesentliche Motoren deren Weiterentwicklung sind. In Anerkennung ihrer Verdienste erhielten Furrer und Spörr von Bürgermeister Schmidt die eigens aus Anlass des Jubiläums gestiftete „Freundschaftsmedaille der Gemeinde Neulingen“ verliehen. In Rubiera sind es Paolo Avanzi und seine Ehefrau Anna Farioli, deren unermüdliches ehrenamtliches Engagement wesentlich zum Gelingen der Partnerschaft beigetragen hat. „Unzähligen Neulinger Jugendlichen und ihren Betreuern haben sie in den zurückliegenden 23 Jahren die Partnergemeinde und Italien nahegebracht“, würdigte Heinrich Furrer in seiner Laudatio (siehe auch nebenstehenden Bericht). Avanzi, stellvertretender Vorsitzender des Gemeinderates von Rubiera, überbrachte eine Grußbotschaft von Bürgermeisterin Lorena Baccarani.

Temporeiche Karate-Schau

Zum Rahmenprogramm des „europäischen Festabends“, für dessen Organisation Schultes-Sekretärin Marlies Zachmann großes Lob erhielt, zählte eine temporeiche Show der Karate-Gruppe des „Hanamoro Dojo“ aus Rubiera.

Viel Aufmerksamkeit zog die Ausstellung „Deutsch-italienische Impressionen“ auf sich. Unter dem Motto „25 Jahre gelebte Freundschaft“ hatte Karl Spörr sein Fotoarchiv gesichtet und die umfangreiche Dokumentation sowie einen begleitenden Bildband erstellt. Viel Applaus erhielten der Musikverein Bauschlott unter der Leitung von Oliver Bickel und der Sängerbund Bauschlott mit Dirigent Bernd Haberstroh. Sie sorgten mit einem gemischt deutsch-italienischen Musikprogramm für beste Unterhaltung.

Das Hotel „Goldener Ochsen“ und das Team der Neulinger Landfrauen besorgte das Festbankett. Das kulinarische i-Tüpfelchen setzten die italienischen Gäste in Gestalt eines prallen Laibes Parmiggiano-Reggiano aus der Käserei von Rubiera. Der wurde an die Besucher verteilt.

Autor: Martin Schott

05.09.2010

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