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05.11.2008

Prognosen zum Weihnachtsgeschäft

Vereinfacht dargestellt: Häuslekäufer in Staten Island, Queens oder Chicago konnten ihre Kreditraten nicht mehr bezahlen. Dies hat die globale Finanzwelt in Mitleidenschaft gezogen und letztendlich auch die Konsumlust der deutschen Verbraucher gedämpft.

Die möglichen Auswirkungen der US-Wahl können kurzfristig gesehen freilich nur psychologischer Natur sein. Aufbruchstimmung würde für ein ordentliches Weihnachtsgeschäft des deutschen Einzelhandels aber schon reichen. Mit Barack Obama verknüpfen auch die Bürger hierzulande große Erwartungen, zum Beispiel weniger Angst vor Kriegstreiberei und eine sinnvollere Energiepolitik, die sich positiv auf die Preise auswirkt. Allein dies könnte die Verbraucher vom Angstsparen abhalten. Hinzu kommen Erwartungen an ein Euro-Dollar-Verhältnis, das dem exportorientierten Nordschwarzwald kräftig Aufträge aus den Dollar-Regionen zuspült. Das sichert schließlich Arbeitsplätze. Und alles nur wegen des Psycho-Effekts.