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13. März 2012
Bäume zu fällen kann ganz schön ins Geld gehen, so richtig teuer aber wurde das Baumfällen für das Bahnprojekt Stuttgart 21. Der Polizeieinsatz kostete mehrere Millionen Euro.
Bäume zu fällen kann ganz schön ins Geld gehen, so richtig teuer aber wurde das Baumfällen für das Bahnprojekt Stuttgart 21. Der Polizeieinsatz kostete mehrere Millionen Euro.
© dpa

S21-Baumfällen: Polizeieinsatz für 7,6 Millionen Euro

Stuttgart. Der Polizeieinsatz rund um das Fällen und Verpflanzen der Bäume für die Stuttgart-21-Baustelle hat das Land rund 7,6 Millionen Euro gekostet. Allein die Personalkosten schlugen nach Angaben des Innenministeriums mit rund 6,2 Millionen Euro zu Buche.

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Die Unterbringung und Verpflegung der Beamten im Zeitraum vom 14. bis zum 24. Februar kostete nach vorläufigen Berechnungen rund 1,4 Millionen Euro. Insgesamt waren 16.294 Polizisten im Einsatz, darunter 2125 aus anderen Bundesländern. Es fielen 127.083 Arbeitsstunden an. Die Polizei hatte den Schlossgarten in der Nacht zum 15. Februar geräumt. Der Protest von etwa 1000 Demonstranten verlief weitgehend friedlich.

Bildergalerie: Stuttgart 21: Polizei startet Schlossgarten-Räumung
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Die Kosten für Rodung und Versetzung der Bäume sowie die Auflagen für den Artenschutz bezifferte Projektsprecher Wolfgang Dietrich auf 2 Millionen Euro. Mehr als 110 Bäume in dem Park am Hauptbahnhof wurden abgeholzt, knapp 70 bekamen einen neuen Standort. Die Deutsche Bahn hatte kürzlich mitgeteilt, dass sie nach mehrmonatiger Verzögerung alle ausstehenden Aufträge für den Bau des umstrittenen Tiefbahnhofs bis Ende März vergeben wolle. dpa

Bildergalerie: Stuttgart 21: Parkschützer wollen Baumfällaktion verhindern
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13.03.2012

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Leserkommentare (8)

Mehr Kommentare
1
WUTKEHLCHEN | 13.03.2012 | 12:04

... wenn das S21 mal fertig ist - dann kommen die richtigen Kosten - für Sicherheit, Security ... es wird Anschläge hageln ... wartet es mal ab, die geben nie nie nie auf, bis der K21 fertig ist und S21 zubetoniert ... somit kann die Bahn seine Aufträge schon jetzt alle der Polizei präsentieren ... viel Spass! mehr...

2
Eitel | 13.03.2012 | 13:16

Meiner Meinung nach gehören die Mehrkosten an diejenigen weitergegeben, die dafür verantwortlich sind! Wenn ich mit meinem Benz zu schnell fahre, muss ich die Kosten tragen, wenn ich einen Stadtbus stoppe und die Polizei mich abholt muss ich auch die Zeche zahlen und wenn ich einen Stau verursache muss ich auch dafür bezahlen. Warum werden die Mehrkosten nicht auf die Demonstranten abgewälzt? Das Bahnprojekt würde billiger werden als geplant :rolleyes: mehr...

3
heimisch | 13.03.2012 | 13:31

Eine genehmigte Demonstration muss geschützt werden. Ich vermute dass dies der Staat bezahlt. Eine Sache vor mutwilliger Zerstörung zu schützen sollte ermöglichen, die Urheber zu belangen. Wer kennt sich hier aus?... mehr...

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