

Baden-Württembergs SPD-Vorsitzender Nils Schmid hat dem neuen Ministerpräsidenten Stefan Mappus (CDU) einen Fehlstart attestiert. „Der neue Lack blättert erschreckend schnell ab“, sagte Schmid, der als Spitzenkandidat der SPD für die Landtagswahl 2011 im Gespräch ist, in Stuttgart.
Das wochenlange Gezerre um die Daten von Steuerbetrügern sowie das breit inszenierte „Weiter-So“ der neuen Kultusministerin Marion Schick (parteilos) zeigten, dass es der CDU/FDP-Regierung nicht um konzeptionelle Erneuerung gehe. „Mit Mappus geht es dröhnend ins Nichts“, kritisierte der 35-Jährige einer Mitteilung der SPD zufolge. Schmid: „Das ist Oettinger XXL.“
Beim ehemaligen Ministerpräsidenten Günther Oettinger (CDU) habe man gewusst, dass er keinen Kompass habe. „Bei Mappus weiß man aber nicht einmal, wo er überhaupt hin will“, spottete der SPD-Vorsitzende. Dem neuen Regierungschef fehle es an Entschlussfreude, Durchsetzungsfähigkeit und Gerechtigkeitsempfinden, urteilt Schmid.lsw





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