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01.02.2010

Schließung des Wartberg-Bads wird Thema: Kein Spielraum

Es ist zur äußersten Vorsicht zu mahnen. Eine Einrichtung, ein Schwimmbad vor allem, ist schnell geschlossen, schnell kaputt gemacht. Und auch damit gehen Werte und einstmals investiertes Geld verloren. Es gibt allerdings gute Gründe, diese Schließung beim Wartberg-Bad zumindest zu prüfen. Selbst bei besserer städtischer Kassenlage.

Denn das Bad liegt zwar wunderschön, entspricht aber weder baulich noch technisch dem Stand der Dinge. Darum sind die Besucherzahlen rapide gesunken. Mit der Folge, dass sich ein unverantwortliches Defizit je Badegast auftut. Und für eine gründliche Modernisierung, die alleine die Badegast-Zahlen wieder nach oben und das Pro-Kopf-Defizit nach unten brächte, ist in dieser Stadt auf absehbare Zeit kein Spielraum da.

Kommt hinzu, dass ein Oberzentrum wie Pforzheim zwar auch durch Einrichtungen wie Theater und Hochschulen in die Region ausstrahlen muss, aber keinen Grund hat, den Niefernern, Remchingern oder Neuenbürgern eine Konkurrenz zu deren Freibad zu bieten. Und auch kein Geld. Eines steht ohne Prüfung schon fest: Es gibt Wichtigeres.