Bundestrainer Joachim Löw will gegen Italien gewinnen und ins Finale gegen Spanien einziehen. Foto: Andreas Gebert
Bundestrainer Joachim Löw will gegen Italien gewinnen und ins Finale gegen Spanien einziehen. Foto: Andreas Gebert

Spanien wartet auf Deutschland

Warschau (dpa) - Welt- und Europameister Spanien steht schon im Finale von Kiew - und wartet auf Deutschland. Das junge Team von Bundestrainer Joachim Löw will am heutigen Donnerstag in Warschau gegen Italien den Endspieleinzug perfekt machen und dann Revanche nehmen für die Niederlagen bei der EURO 2008 und der WM 2010.

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«Zweimal 0:1 reicht», hatte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach bereits angekündigt, dass nun die Zeit reif ist für einen Sieg gegen die Spanier. Schon gegen die starken Portugiesen brauchte der Titelverteidiger im Halbfinale das Elfmeterschießen zum Erfolg.

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Der deutsche Titelbaumeister Löw hat den Auftritt des größten Kontrahenten im Fernsehen intensiv beobachtet. Doch jetzt hat er nur Italien im Kopf. «Italien ist eine ganz andere Hausnummer als Griechenland im Viertelfinale», betonte der Bundestrainer.

Der Optimismus des 52-Jährigen ist groß: «Ich weiß, dass die Luft sehr dünn wird auf diesem Niveau. Um ins Finale zu kommen, braucht man natürlich auch Glück. Wir sind gut vorbereitet, wir freuen uns auf das Spiel und wir sind absolut in der Lage, Italien zu bezwingen», erklärte Löw vor dem Klassiker.

Für Bastian Schweinsteiger wäre der erste deutsche Sieg gegen Italien bei einer Welt- und Europameisterschaft und der damit verbundene Finaleinzug «ohne Frage ein Höhepunkt in der langen Saison». Auch der Vizekapitän der DFB-Elf, der sich nach einer Knöchelblessur wieder «hundertprozentig fit» fühlt, strotzt vor Selbstbewusstsein: «Wir sind taktisch gut, physisch sehr stark, haben gute Einzelspieler und funktionieren als Mannschaft sehr gut.»

Das erneute Aufeinandertreffen mit Spanien wäre der Endpunkt in Löws Masterplan, den er schon nach dem Halbfinal-Aus vor zwei Jahren in Südafrika entworfen hat. «Die Spanier zählen nach wie vor zu den besten Nationen, auch wenn sie noch nicht ganz so spektakulär gespielt haben», meinte der DFB-Chefcoach: «Sie haben eine der besten Defensiven, lassen wahnsinnig wenig zu.»

28.06.2012

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