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17. November 2009

Stadtkämmerin Weishaar kündigt wegen Derivate-Debatte

Nun hat Susanne Weishaar von sich aus getan, was FDP-Mann Hans-Ulrich Rülke der Stadtverwaltung nahegelegt hatte – und ihr Arbeitsverhältnis beendet. Der offiziellen Verlautbarung zufolge geht Weishaar, weil sie das Vertrauensverhältnis zu Teilen des Gemeinderats und der Stadtverwaltung nicht mehr ausreichend gegeben findet.

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Das ist eine richtige Wahrnehmung: Mit hoher Wahrscheinlichkeit wäre die Kämmerin spätestens nach Abschluss aller Aufräumarbeiten nicht mehr zu halten gewesen. Dass weder sie selbst noch OB Gert Hager etwas zur Frage ihrer Verantwortung für die Derivate verlauten lassen, ist ein Schweigen, das für sich spricht. Sie gesteht so keine Schuld ein, er gibt keine Unschuldsgarantie ab. Logisch. Es handelt sich um ein schwebendes Verfahren. Der angerichtete Schaden könnte immens sein. Eine auch strafrechtliche Prüfung läuft. Man muss die Vorsicht der beiden verstehen. Eines ist klar: Susanne Weishaar, der die Belastungen anzusehen waren, hat zwar die Konsequenzen gezogen. Aber keinen Schlussstrich. Die Sache ist für sie noch nicht ausgestanden.

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Jugendlichen nicht im Traum daran denken, bei einer Castingshow mitzumachen. Seite 49

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