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27.02.2008

Standortsicherung beim Kühlerbauer Behr

Säbelrasseln gehört zum Geschäft. Doch nach viermonatigem Verhandlungsmarathon haben sich Geschäftsleitung und Arbeitnehmer-Vertreter beim Kühlerbauer Behr friedlich geeinigt – und das Ergebnis ist bemerkenswert.

Gesichert

Die Standortsicherung bis zum Jahr 2013 kann mit Fug und Recht als historisch bezeichnet werden. Denn damit hat sich die Region mit ihren 2300 Behr-Arbeitsplätzen gegen die konzerninterne Konkurrenz in Tschechien behauptet. Das macht Mut!

Die Vereinbarung ist ein Sieg der Vernunft, denn ohne diesen Kompromiss wären die Investitionen in die beiden tschechischen Werke geflossen und das hätte mittelfristig über 600 Arbeitsplätze in der Region gekostet. Der Behr-Standort Pforzheim wäre sogar komplett von der Landkarte verschwunden. Jetzt haben die Beschäftigten vor Ort wieder eine klare Zukunftsperspektive.