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14.05.2008

Studie zur Erderwärmung

Alles halb so wild mit dem Klimawandel, schließlich hat es ja im April geschneit – es soll ja immer noch Menschen geben, die so denken. Ganz zu schweigen von denen, die entgegen allen Erkenntnissen nicht glauben wollen, dass der Mensch die Natur durch den Ausstoß von Treibhausgasen dauerhaft und überwiegend zu seinem Nachteil verändert.

Solche Zweifler dürfte auch die aktuelle Studie zu den Folgen des Klimawandels kalt lassen – was die Vernünftigen aber nicht davon abhalten darf, der fatalen Entwicklung entgegenzuwirken. Einen weltweiten Konsens über den Kampf gegen die Erderwärmung wird es ohnehin nie geben, egal wie oft zu irgendwelchen Gipfeltreffen geladen wird. Es gibt nur einen Weg, Zweifler zu überzeugen: Die am weitesten entwickelten Industrienationen – darunter Deutschland – müssen vorangehen und beweisen, dass die Trendwende beim CO2-Ausstoß langfristig ohne massive wirtschaftliche Verluste und einen Einbruch des Wachstums machbar sind. Entziehen wir uns dieser Verantwortung, werden in wenigen Jahrzehnten auch die Nachkommen jener Ignoranten, die jetzt über den Klimawandel lächeln, unter den Folgen leiden.