Ein Walbaby wurde in Sydney in ein Meeresschwimmbecken gespült. Es war aber wohl schon vorher tot. Der Küstenbereich in der Nähe ist abgesperrt worden, weil der Kadaver Haie anziehen könnte. © dpa

Totes Walbaby in Schwimmbecken gespült

Ein totes Walbaby ist vor Sydney bei hohem Wellengang Richtung Land und über eine Brüstung in das Becken eines Ozean-Schwimmbeckens gespült worden. Schwimmer entdeckten den Kadaver am Mittwochmorgen. Der rund elf Meter lange Buckelwal sei schon mehrere Tage tot gewesen, schätzte ein Sprecher der Park- und Wildschutzbehörde.

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Am Strand von Newport versammelten sich hunderte Schaulustige. Die Behörde hoffte, dass das 25-Tonnen-Tier bei der nächsten Flut aus dem Becken gespült würde, wie ein Sprecher sagte. Ansonsten soll ein Bagger eingesetzt werden. Der Kadaver soll dann zerlegt und entsorgt werden. Der nahe gelegene Strand wurde vorsorglich geschlossen, weil der Kadaver Haie anziehen könnte.

An den Küsten bei Sydney gibt es mehrere Meerwasser-Schwimmbäder. Bei Wellengang spült das Wasser oft über die Brüstung. Viele Schwimmer ziehen dort lieber ihre Bahnen als im offenen Meer, weil sie so der Strömung entgehen. dpa