

PFORZHEIM. Jetzt ist es raus: Frank Misztl wird nach dieser Saison sein Traineramt beim Fußball-Landesligisten TSV Grunbach abgeben. In einer Presseerklärung schreibt der Coach, dass diese „Entscheidung aus beiderseitiger Abwägung der Interessen zwischen Vereinsführung und mir resultiert“.
Damit endet die überaus erfolgreiche Misztl-Ära beim derzeitigen Tabellenzweiten der Landesliga Mittelbaden. In der Rückrunde will sich der Coach weiterhin voll reinhängen, um den möglichen Aufstieg in die Verbandsliga zu schaffen. In fünf Jahren hätte Misztl den TSV dann zu drei Meistertiteln geführt. „Es würde mich freuen, wenn es mir gelänge, mit einer dritten Meisterschaft meiner sportlichen Arbeit das Sahnehäubchen aufsetzen zu können“, teilt der Erfolgstrainer mit.
Ob er nach dem 30. Juni ein neues Traineramt ausüben werde, weiß er zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. „Eventuell werde ich mich auch ganz aus dem Trainergeschäft zurückziehen“, meint der Abteilungsleiter der Sparkasse Pforzheim Calw.
Vonseiten des Vereins weiß man die Arbeit des 48-Jährigen aus Kapfenhardt zu schätzen. „Er hat fünf Jahre Hervorragendes geleistet“, sagt Sportkoordinator Torsten Heinemann der PZ. „Wir bemühen uns deshalb auch, dass Frank Misztl dem Verein weiter erhalten bleibt.“
Eines ist sicher, Misztls Nachfolger wird eine intakte Mannschaft übernehmen. Als heißer Kandidat auf den Trainerposten gilt nach PZ-Informationen weiterhin Michael Fuchs, der bis zum Saisonende noch den TSV Pfaffenrot betreut. „Wir werden nächste Woche den neuen Trainer bekannt geben“, lässt sich Torsten Heinemann noch nicht in die Karten schauen.
Geklärt ist dagegen eine weitere Personalie. Der Rumäne Mihai Damaschin, ein guter Freund von Grunbachs Spielmacher Teo Rus, gehört ab sofort zum TSV-Kader. Der 23-jährige Stürmer war zuletzt beim TSV Schweinfurt in der Oberliga Bayern am Ball. Außerdem hat sich Grunbach in der Winterpause die Dienste von Torwart Dennis Baral (19) vom FC Nöttingen gesichert. Er wird Michael Griesinger ersetzen. Der Ersatzkeeper wechselt zurück zum TSV Ötisheim. Mustafa Köse von der zweiten Mannschaft hat den Verein Richtung Oberreichenbach verlassen.
Autor: PZ-Redakteur Dominique Jahn





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