

STUTTGART. Nach der unnötigen Niederlage beim 1. FC Nürnberg (1:2) geht Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart mit einer großen Portion Wut im Bauch in sein Heimspiel gegen Bayer Leverkusen. „Wir müssen reagieren“, forderte Trainer Christian Gross energisch. Und Zdravko Kuzmanovic ist nach eigenen Angaben froh, „dass wir gleich wieder ran dürfen, um uns zu rehabilitieren“.
Die Samstag-Partie (15.30 Uhr) ist ein Schlüsselspiel für den VfB. Gegen Leverkusen wird sich zeigen, ob eher die beiden Siege gegen Mönchengladbach (7:0) und Bern (3:0) eine Ausnahme waren oder die Niederlage in Nürnberg. „Wir brauchen Punkte. Davon haben wir zu viele liegen gelassen“, sagte Gross und warnte: „Es braucht viel, bis wir wieder den Anschluss ans Mittelfeld gefunden haben.“
Der am Mittwoch geschonte Kapitän Matthieu Delpierre kehrt gegen Leverkusen ins Abwehrzentrum zurück. „Er wird spielen“, legte sich Gross fest. Auch am zuletzt kritisierten Mittelfeld-Duo Kuzmanovic/Gentner dürfte der Trainer aufgrund ihrer Erfahrung nicht rütteln. Sorgen bereiten ihm die offensiven Außenpositionen. Dort fallen mit Timo Gebhart (Risswunde am Knöchel), Daniel Didavi (Teilanriss des Syndesmosebandes) und Johan Audel (Sprunggelenk-Operation) gleich drei von vier Profis aus.
Voraussichtliche VfB-Aufstellung: Ulreich – Träsch, Tasci, Delpierre, Molinaro – Camoranesi, Kuzmanovic, Gentner, Boka – Cacau, Pogrebnjak





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