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13.05.2009

Wechsel im Vorstand der Volksbank Pforzheim

Wie gewohnt lief am Mittwoch zunächst alles harmonisch ab bei der Vertreterversammlung der Volksbank Pforzheim. Die Zahlen stellten die Teilnehmer zufrieden und es gab lobende Worte für den scheidenden Vorstandschef Rainer Kunadt. Seinen Nachfolger – Paul Deimel – suchte man indes auf dem Podium vergeblich.

Die kurze Erklärung von Aufsichtsratschef Bossert, man habe sich im gegenseitigen Einvernehmen getrennt – war dann ein echter Paukenschlag. Allzu unterschiedlich seien die Auffassungen über den künftigen Kurs der Genossenschaftsbank in schwierigen Finanzmarktzeiten gewesen.
Neben den beiden „Eigengewächsen“ – den langjährigen Vorstandsmitgliedern Jürgen Zachmann und Fritz Schäfer – sollte der Neue aus dem Norden für frischen Wind in der Pforzheimer Volksbank sorgen. Offenbar harmonierte dieses neue „Dreigestirn“ nicht in gewünschtem Maße, was zum Glück schon in der knapp fünfmonatigen „Einarbeitungsphase“ deutlich wurde.
Die Volksbank ist deshalb nicht führungslos, allerdings sollen künftig wieder drei Mitglieder das Vorstandsgremium bilden. Die Suche nach einem Nachfolger für Rainer Kunadt beginnt von Neuem. Fraglich ist, ob man wieder Ausschau nach einem Mann von außen hält oder nicht besser gleich eine interne Nachfolgelösung prüfen sollte. Wichtig ist in jedem Fall Kontinuität in der Geschäftspolitik. Egal wie die Entscheidung ausfällt – der künftige Vorstandschef muss in die Fußstapfen eines überaus erfolgreichen Vorgängers treten.