
PFORZHEIM. Einen Tag lang haben sich rund 40 Wildtierbeauftragte aus Baden-Württemberg gestern über Luchs, Wildkatzen und das Auerhuhn im Wildpark informiert. Die jährliche Fachtagung fand nach Aussagen von Dr. Rudi Suchand von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt im Pforzheim statt, weil in der Goldstadt sowohl Luchse als auch Wildkatzen zu sehen sind.
Die Wildtierbeauftragten sind mit dem so genannten Monitoring von Wildtieren beauftragt. Das bedeutet, sie beobachten in ihren Revieren, ob beispielsweise Luchse in freier Wildbahn vorhanden sind und wenn ja, wie häufig sie auftauchen. So wird beispielsweise der Luchs im Schwarzwald vermutet. Im Donautal sind von 2005 bis 2007 Spuren von ihm entdeckt worden sind.
Fraglich ist allerdings, ob Luchse in Baden-Württemberg ausgewildert werden. Momentan untersucht die Versuchs- und Forschungsanstalt in einem Projekt, ob die Bevölkerung eine Auswilderung des Luchses akzeptieren würde. Ein Ergebnis erwartet Suchand erst in zwei Jahren. Freilich wird ein Auswilderungsprogramm nur dann in Erwägung gezogen, wenn die Bevölkerung das Leben von wilden Luchsen in den Wäldern akzeptieren könnte. dok





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