

PFORZHEIM. Zahlreiche Telefonanrufe gingen gestern Mittag bei der Feuerwehr ein: Um 11.12 Uhr wurde eine Rauchentwicklung aus einem Wohnhaus an der Finkenstraße im Stadtteil Büchenbronn gemeldet. Als der Löschzug der Berufsfeuerwehr um 11.18 Uhr eintraf, schlugen bereits Flammen aus einem Fenster im Erdgeschoss.
Der Brand hatte sich bereits in das Obergeschoss ausgebreitet. Ein Bewohner befand sich mit einer Rauchgasvergiftung vor dem Haus und wurde dem Rettungsdienst übergeben.
Parallel zur Brandbekämpfung mit insgesamt vier C-Rohren haben die Feuerwehrmänner das Haus nach weiteren Personen abgesucht. Die Brandausbreitung auf weitere Räume und das Dach konnten sie wirkungsvoll verhindern und meldeten der Leitstelle nach 30 Minuten „Feuer aus“. Die anschließenden Aufräumungs- und Nachlöscharbeiten dauerten noch bis 14.45 Uhr. Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr und die Abteilungen Büchenbronn, Brötzingen-Weststadt und Dillweißenstein der freiwilligen Feuerwehr mit insgesamt 48 Einsatzkräften.
Der Grundschutz wurde von dienstfreien Kräften der Berufsfeuerwehr und der Abteilung Haidach sichergestellt. Die Polizei war mit fünf Streifenwagen vor Ort und schätzt den Sachschaden auf rund 140 000 Euro. Die genaue Brandursache wird noch von der Kriminalpolizei ermittelt.
Autor: daniela huber





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