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06.07.2009

Zahl der Badegäste im sanierten „Emma“ gehen zurück

Rückläufige Besucherzahlen in Freibädern sind meist schnell erklärt: Ein Blick auf das Wetter der abgelaufenen Badesaison sagt da in aller Regel alles. Anders sieht das bei Hallenbädern im Winterhalbjahr aus.

Feier-Tage

Im Fall des Pforzheimer Emma-Jaeger-Bads kommt zur Wetterunabhängigkeit noch hinzu, dass die Stadt kräftig investiert hat. Technisch ist das Bad auf dem neuesten Stand. Und dennoch: Um rund 10 000 ist die Zahl der Badegäste im ersten Quartal 2009 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken. Woran lag's? Daran, dass der Bürger in der Krise weniger Geld hat, vermuten die „Goldstadtbäder“, und an der neuen Konkurrenz durchs Karlsruher Europabad. Letzteres dürfte schon eher stimmen. Die Karlsruher haben nicht nur ein neues Bad, sondern eines, das auch quasi an allen Feiertagen geöffnet hat. Und die Kassierer haben an diesen Tagen meist einen Umsatz zum Feiern: Die Besucher, auch aus Pforzheim, rennen ihnen die Türen ein. Eine Feiertagsöffnung des „Emma“ wäre also eine erste Antwort, wenn die Besucherzahlen Sorge bereiten.