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12. März 2010
Ein Turm des World Trade Centers in New York stürzt in sich zusammen, nachdem er von einer Passagiermaschine getroffen worden ist (Archivfoto vom 11.09.2001).
Ein Turm des World Trade Centers in New York stürzt in sich zusammen, nachdem er von einer Passagiermaschine getroffen worden ist (Archivfoto vom 11.09.2001).

Millionenentschädigung für 9/11-Retter

New York (dpa) - Tausende Helfer, die nach dem Anschlag vom 11. September 2001 auf das New Yorker World Trade Center erkrankten, sollen eine Millionenentschädigung bekommen.

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Insgesamt stehen für die etwa 10 000 Geschädigten 657,5 Millionen Dollar (477 Millionen Euro) zur Verfügung, meldete die «New York Times» am Freitag. Das sehe eine Einigung vor, nachdem viele Polizisten, Feuerwehrleute, Sanitäter und Bauarbeiter gegen die Stadt New York und etwa 90 Firmen und Behörden geklagt hatten.

Die meisten der etwa 10 000 Geschädigten hatten nach den Rettungs- und Aufräumarbeiten am zerstörten World Trade Center über Asthma und andere Atemwegserkrankungen geklagt. Nachdem muslimische Extremisten zwei Passagierflugzeuge in die beiden Türme gesteuert hatten, waren nicht nur fast 3000 Menschen ums Leben gekommen, sondern auch Tonnen von Staub auf Manhattan niedergeregnet. Die Kläger hatten der Stadt und den Firmen vorgeworfen, sie nicht ausreichend mit Atemschutzmasken und ähnlichem ausgestattet zu haben.

Je nach Schwere der Krankheit sollen die Helfer und Arbeiter einige Tausend bis zu mehr als einer Million Dollar bekommen. Voraussetzung ist, dass mindestens 90 Prozent der Kläger die Einigung akzeptieren. Die volle Summe wird allerdings nur fällig, wenn alle zustimmen. Lassen sich zum Beispiel nur 95 Prozent auf den Vergleich ein, reduziert sich die Summe auf 575 Millionen Dollar.

Bürgermeister Michael Bloomberg nannte die Einigung «fair und angemessen». Auch ein Anwalt, dessen Kanzlei 9000 Kläger vertritt, sprach laut «Times» von einer guten Abmachung für die Helfer, die am 11. September ohne Rücksicht auf ihre eigene Gesundheit Leben gerettet hätten. Die Zeitung schreibt allerdings auch, dass einige der Kläger während des jahrelangen Rechtsstreits starben.

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