

Pforzheim-Büchenbronn. Mit einem musikalischen Feuerwerk hat der Gesangverein „Liederkranz“ Büchenbronn in der Bergdorfhalle sein 150-jähriges Bestehen gefeiert. Unter der Leitung von Chordirektor Edwin Knaus wurde den Freunden des Chorgesangs nicht nur beim Festabend ein Hörgenuss vom Feinsten geboten, sondern auch gestern beim Freundschaftssingen mit Chören aus der Region.
Ortsvorsteher Bernhard Schuler brachte zum Ausdruck, dass der älteste Verein Büchenbronns auf viele Höhen und Tiefen zurück schauen kann. Im Vordergrund stünden aber Kameradschaft und Treue. „Der Liederkranz schlägt Brücken zur Geselligkeit und Freundschaft“, ergänzte Schuler.
Für Oberbürgermeister Gert Hager drückt der Chorgesang Einklang aus. Denn mit mehreren zu singen, sei ein Erlebnis. Singen sei das Schönste, was die Menschheit habe. Die Erklärung, warum Sänger so zufrieden aussehen, hatte Michael Penka, der stellvertretende Vorsitzende des Sängerkreis Pforzheim, parat. „Singen setzt Glückshormone frei und ist daher Wellness für Geist und Seele“. Dieter Rüdenauer überbrachte die Grußworte der Büchenbronner Vereine und wartete mit der Erkenntnis auf, dass der Pforzheimer Bahnhof ein Jahr jünger ist als der Jubiläumsverein, der das kulturelle Gemeinwohl in vielfältiger Weise bereichert. Vereine lebten vom Gemeinschaftssinn und dieser sei bei allen Büchenbronner Vereinen intakt.
Unter dem Motto: „Gemeinschaft – Leidenschaft und Musik“ führte Klaus Beffert vom Vorstand des „Liederkranz“ durch das Programm. Begleitet wurden die Chöre von Helmut Buob am Flügel. Der musikalische Auftakt des Jubiläumsfests war der Big Band „Brand heiß“ der Feuerwehr Pforzheim vorbehalten. Mit flotten Melodien stimmte die Band das begeisterte Publikum auf einen abwechslungsreichen Abend ein. Mit George Gershwins „It’s wonderful“ leitete die Band zum Festabend über.
Mit „Weil das Singen uns verbindet“, begrüßte der gemischte Chor das Publikum. Unter der Leitung von Knaus brachten die Chormitglieder in beeindruckender Weise „Lebe dein Leben“ und „Engel der Freude“ zu Gehör. Wohlklingend harmonierten die Sopran- und Tenorstimmen. Modern mit „Wir werden es schaffen“ und Peter Maffays „Über sieben Brücken musst du gehen“, präsentierte sich der junge, gemischte Chor „Vokal Total“.
Dass Musik die Welt verbindet, brachte der gemischte Chor des Gesangvereins „Blumenheck“, der ebenfalls von Knaus geleitet wird, zu Gehör. Eindrucksvoll dargeboten wurden „La Pastarella“ und das „Ave Maria der Berge“, begleitet von Otto Frei an der Trompete.
Ein Ohrenschmaus für alle Freunde des Männer-Chorgesangs war der gemeinsame Auftritt der Männerchöre vom „Liederkranz“ und der „Blumenheck“ mit „Abendfrieden“ und „Harmonie ist unser Leben“. Die Lacher auf seiner Seite hatte Achim Lamprecht mit seiner Sketch-Büttenrede und Beiträgen vom Ausflug nach Paris. Für einen furiosen Abschluss sorgte der Auftritt der „Mama Mias“ von den Büchenbronner Kohlrabinern, die zu Abba-Hits die Stimmung zum Brodeln brachten. Für gute Stimmung sorgten auch das Duo „Etival“.
Mit einem bunten Programm und Unterhaltung vom Akkordeonorchester Büchenbronn, dem Schulchor der Waldschule, dem Auftritt der Kindergarde der Kohlrabiner und vom Musikverein Bilfingen fand das Fest gestern seinen Ausklang.
Autor: Jürgen Keller






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