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Wollen zusammenkommen: Thomas Ruhmann vom Ettlinger IT-Unternehmen Geyer & Weinig und Abi-Move-Organisator Tobias Gay (von links). Doch es gibt Hindernisse bei der Annahme der Firmenspende in Höhe von 40.000 Euro für das Abiturienten-Spektakel. Foto:
Wollen zusammenkommen: Thomas Ruhmann vom Ettlinger IT-Unternehmen Geyer & Weinig und Abi-Move-Organisator Tobias Gay (von links). Doch es gibt Hindernisse bei der Annahme der Firmenspende in Höhe von 40.000 Euro für das Abiturienten-Spektakel. Foto: Ketterl

Abi-Move: Spender sieht die Stadt am Zug

Pforzheim. Bei der Annahme einer Spende für den Abi-Move gibt es Hindernisse. Das Ettlinger Unternehmen Geyer & Weinig, das 40.000 Euro für das Abiturienten-Spektakel in Aussicht gestellt hat, knüpft Bedingungen an sein Angebot. Die Firma will das Geld nicht als Sponsor an die privaten Organisatoren des Abi-Moves, sondern als Spende an die Stadt geben, die diese dann weiterverteilt. Doch die Stadt kann die 40.000 Euro aus rechtlichen Gründen nicht annehmen.

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Nach der Gemeindeordnung dürfe eine Stadt Spenden nur für die Erfüllung eigener Aufgaben annehmen, heißt es von Seiten der Stadt. Der Pforzheimer Gemeinderat sei in seiner jüngsten Sitzung der Auffassung gewesen, dass ein Abi-Move keine Aufgabe der Stadt sei. Die Entgegennahme oder Vermittlung der Spende sei damit nicht genehmigt worden. Somit könne der Oberbürgermeister nicht in dieser Sache tätig werden.

Ruhmann, früher selbst Abiturient in Pforzheim, will „das Geld an die Stadt und die Schulen geben, die dies dann sinnvoll verteilen“. Der Abi-Move sei ein lokales Ereignis in Pforzheim mit Tradition. Daher sehe man den Beitrag als Jugendförderung und wolle die Stadt und die Schulen nicht aus ihrer gesellschaftlichen Verantwortung für das Großereignis lassen, begründet Ruhmann den Wunsch nach einer ordentlichen Spende. Für die gibt es dann auch eine Spendenquittung.

Autor: Nicola Hiller

18.05.2012

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Leserkommentare (36)

Mehr Kommentare
1
teobald.tiger | 16.05.2012 | 16:06

na toll! So kann man natürlich auch "Jugendpolitik" betreiben liebe Stadt! Aber dann nicht wundern, dass diese Jugend "ihrer Stadt so schnell wie möglich den Rücken kehrt und abwandert... mehr...

2
harmony | 16.05.2012 | 16:53

Die ganze Sache um den Abimove wird von Tag zu Tag peinlicher! mehr...

3
Schelling | 16.05.2012 | 16:54

Prinzipiell muss man ja dankbar sein, wenn sich jemand für die Interessen der Abiturienten einsetzt. Wenn aber eine Spendenquittung ausgestellt wird, wird indirekt der Steuerzahler an dieser Veranstaltung finanziell beteiligt. Steuergelder sind aber - bei allem Respekt für die Feierlaune der Abiturienten - an anderer Stelle nötiger. Hier von "gesellschaftlicher Verantwortung" für ein Traditionsereignis zu sprechen ist einfach abartig. mehr...

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