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Ein Ausschnitt des Beitrags von Alfred Bamberger vom 30. August. Er wurde inzwischen von der Facebook-Seite des Kreisverbands entfernt. Screenshot: PZ
Ein Ausschnitt des Beitrags von Alfred Bamberger vom 30. August. Er wurde inzwischen von der Facebook-Seite des Kreisverbands entfernt. Screenshot: PZ
02.09.2015

Äußerungen von AfD-Kreissprecher zu Anschlägen auf Flüchtlingsheime sorgen für Irritationen

Pforzheim. Es sei ein „missglückter Erklärungsversuch, der leicht als verharmlosend missverstanden werden könnte“, sagt AfD-Kreisvorstandschef Bernd Grimmer über den Beitrag seines Parteifreunds Alfred Bamberger.

Bamberger, ebenfalls Kreissprecher der „Alternative für Deutschland“, beschwerte sich auf der Verbandsseite bei Facebook darüber, dass sein Kommentar auf dem Internetauftritt des Nachrichtenmagazins „Focus“ zu Brandanschlägen auf Flüchtlingsheime abgelehnt worden war. Darin hatte er die Taten mit zivilem Ungehorsam in Verbindung gebracht. Es sei ihm darum gegangen, die Beweggründe jener zu verstehen, die geplante Flüchtlingsunterkünfte anzünden, so Bamberger auf PZ-Nachfrage. In dem inzwischen entfernten Beitrag kritisiert er es als „zu billig, überall einen rechten Hintergrund zu vermuten“, und fragt: „Ist es nicht so, dass den Anwohnern oder Bewohnern einer Kommune alternativlos – wie immer – eine Einrichtung vor die Nase gesetzt wird, die sie einfach nicht haben wollen und deshalb in Form von zivilem Ungehorsam die geplanten Flüchtlingsunterkünfte einfach abfackeln?“

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