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17.11.2011

Ahmdiyyah-Muslimen liegt an interreligiösen Gesprächen

PFORZHEIM. Der katholische Krankenhaus-Seelsorger in Pforzheim, Bernward Fricker, hat beim interreligiösen Dialog zwischen den Ahmadiyyah-Muslimen und anderen Religionsgemeinschaften davor gewarnt, Gott für sich zu vereinnahmen.

Auch sorgt sich Fricker um die Vorstellung mancher Menschen, Gott bestrafe sie für irgend welche angebliche Sünden aus ihrem Leben, und deshalb müssten sie leiden. Den Ahmdiyyah-Muslimen ist sehr an interreligiösen Gesprächen gelegen. Gern gesehen sind auch „weltliche“ Gäste wie Polizisten, beispielsweise die Beamten, die engen Kontakt zu den muslimischen Gemeinden halten. Die Ahmadiyyas sind eine Reformgemeinde, die Ende des 19. Jahrhunderts in Pakistan entstand und weltweit mehrere Millionen Mitglieder zählt. Referent war auch Adnan Ahmed von der Zentrale der Gemeinde, die ihren Sitz in Frankfurt hat. ol