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16.01.2011

Angetrunkener 70-Jähriger kracht Vordermann aufs Heck

PFORZHEIM. Früher einmal war die 0,8-Promille-Grenze so eine Art Freifahrtschein für einen moderaten Alkoholgenuss vor dem Autofahren. Heutzutage ist das schon deutlich zu viel, vor allem wenn man mit der entsprechenden Menge Alkohol im Blut dem Vordermann aufs Heck fährt. Das so etwas nicht nur peinlich ist, sondern auch ordentlich Geld kostet, hat nun ein 70-jähriger Nissanfahrer erleben müssen.

Am Freitag um 13.50 Uhr war ein 26-jähriger Fiatfahrer auf der Kelterstraße in Richtung Untere Wilferdinger Straße unterwegs. Am Kreisverkehr musste er sein Auto verkehrsbedingt anhalten, als ihm plötzlich ein Nissan ins Heck krachte. Der 70-jährige Nissanfahrer übersah den vor ihm anhaltenden Fiat und konnte den Zusammenstoß nicht mehr verhindern.

Bei der anschließenden Unfallaufnahme wurde beim Unfallverursacher deutlicher Alkoholgeruch wahrgenommen. Es ergab sich bei ihm ein Blutalkoholgehalt von rund 0,8 Promille. Der Mann musste eine Blutprobe und seinen Führerschein abgeben.

Der Unfallverursacher wurde durch den Aufprall leicht verletzt, musste jedoch nicht in einem Krankenhaus behandelt werden. Der Unfallgegner blieb unverletzt. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 5000 Euro. pol