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19.10.2016

Bahnhofsunterführung in Pforzheim bleibt eine Tropfsteinhöhle

Pforzheim. „Wie soll ich den Bürgern erklären, dass wir in der Unterführung ein Flickwerk haben?“, fragte Axel Baumbusch (Grüne Liste) am Mittwochabend im Bau- und Liegenschaftsausschuss. Er wird nach Antworten suchen müssen. Denn wie Experten der Deutschen Bahn in der Sitzung erläuterten, wird es auch nach der Sanierung des Hauptbahnhofs unten tropfen.

Zwar würden – anders als ursprünglich geplant – einige Bereiche abgedichtet, allerdings nur unter den Brücken und nicht unter den Gleisen. Begründung: Es wäre ein hoher Millionenbetrag nötig, um alle Gleiströge zu erneuern. So bleibt das Problem bestehen, das die „Pforzheimer Zeitung“ bereits im Jahr 2004 in den Fokus rückte – mit der Überschrift „Es tropft und tropft und tropft.“

Einen überaus kritischen Blick warfen die Stadträte auf die Mehrkosten, die durch zusätzliche Maßnahmen nötig werden. Wie berichtet, steigt der städtische Zuschuss um 120 000 auf 1,72 Millionen Euro. Mitte 2017, also mehr als eineinhalb Jahre nach Beginn der Sanierung, soll der „neue“ Hauptbahnhof in Betrieb genommen werden.

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